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Chronik Niederösterreich
08/08/2021

45 Meter langes Rotorblatt von Windrad abgebrochen

In Glinzendorf (Bezirk Gänserndorf) ist Samstagnachmittag bei einem Windrad ein riesiges Rotorblatt abgebrochen und zu Boden gestürzt. Verletzt wurde niemand.

von Markus Foschum

Wie es zu dem Zwischenfall kommen konnte, ist bislang unbekannt. In dem Windpark - einem Gemeinschaftsprojekt von Wien Energie und EVN - produzieren neun Windkraftanlagen seit 2012 Storm für rund 15.000 Haushalte. Das Windrad wurde Samstagnachmittag  gegen 14 Uhr durch das vollautomatische Sicherheitsprogramm abgebremst, weil eine Unregelmäßigkeit festgestellt wurde. Das 45 Meter lange Rotorblatt brach dabei ab und stürzte aus hundert Meter Höhe zu Boden. Weil das Windrad gestoppt hatte, wurde es aber nicht weggeschleudert, sondern fiel gerade zu Boden auf ein Feld. Verletzt wurde niemand. „Uns ist kein vergleichbarer Fall aus Österreich bekannt“, sagte EVN-Sprecher Stefan Zach gegenüber dem KURIER.

Das Windrad sei erst vor einer Woche gewartet worden, dabei wurden keine Unregelmäßigkeiten festgestellt, so Zach. „Das Sicherheitsprogramm hat am Samstag funktioniert und das Rad automatisch abgeschalten.“ Am Montag werden nun Experten der Herstellerfirma, an Ort und Stelle nach dem Grund für den Unfall suchen.

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