Ursula Puchebner , SPÖ Amstetten Bürgermeisterin ,

© Atzenhofer Wolfgang

Amstetten
07/17/2013

„Bei solchen Emotionen schweige ich lieber“

Als frühen Wahlkampfauftakt interpretiert die SPÖ-Stadtchefin Polit-Angriffe.

von Wolfgang Atzenhofer

KURIER: Heute ist Premiere des Sommermusicals. Wie sehen Sie die Erfolgschancen?Ursula Puchebner: Sehr gut. Der Kartenverkauf signalisiert, dass uns eine herbe Enttäuschung wie im Vorjahr erspart bleibt. Es wird eine bunte lebendige Sache mit Musik, die wir alle mögen.

Weniger fröhlich war zuletzt Ihre Position durch die Attacken samt Rücktrittsaufforderung der Opposition nach einer Aufsichtsbeschwerde.Ich bin persönlich enttäuscht, wie untergriffig die Angriffe waren und welche Gesprächskultur da zum Vorschein gekommen ist. Das geht nahe, ich bin aus allen Wolken gefallen.

Suchen sie das Gespräch über den kritisierten eigenmächtigen Kollektoreneinkauf? Solange bei der Opposition solche Emotionen im Spiel sind schweige ich lieber. Wir wurden mit ungeheuerlichen Worten wie Dilettantismus oder Absolutismus konfrontiert. Das ist lächerlich und für mich keine Gesprächsbasis. Am 12. August können wir in der Gemeinderatssitzung reden.

Wie bewerten Sie die Angriffe!Auch unter meinem Vorgänger Herbert Katzengruber wurde heftig diskutiert. Für mich ist klar, der Wahlkampf für die Gemeinderatswahlen 2015 ist eröffnet.

Ihre SPÖ hat die absolute Mehrheit, steht die Fraktion hinter Ihnen? Voll und ganz, da gibt es keinen Spalt.

Daneben bestimmen große Bauprojekte das Stadtgeschehen?Ja, es tut sich viel. Im ersten Halbjahr haben 4,3 Millionen Euro investiert, davon gingen 57 Prozent der Aufträge an Amstettener Firmen. Im August vergeben wir Baulose für die Sanierung der Pölz-Halle um zehn Millionen.

Ein Jahrhundertprojekt ist die Zentralschule um 19 Millionen Euro. Liegt man im Zeitplan?Ja. Mit Jahreswechsel wird die Hauptschule Pestalozzistraße übersiedeln, dann das Altgebäude abgerissen. Im Herbst 2014 ist der ganze Komplex fertig.

Weitere große Brocken? Neben der Pölz-Halle kommt 2014 ein neues Feuerwehrhaus in Hausmening um eine Million, sowie der dreigruppige Kindergarten Neufurth um 1,3 Millionen Euro.

Gibt es Probleme mit der Pleite der Baufirma Alpine?Leider steht im Moment der Neubau des Kindergartens Schulstraße. Aber wir sind optimistisch, dass ihn eine Nachfolgefirma bis Oktober fertig stellt.

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