32 Badener Haushalte verzichten vier Wochen lang aufs Auto

Mithilfe einer App sollen alle Wege öffentlich oder mit Sharing-Angeboten zurückgelegt werden.
Eine Gruppe von 20 Personen

Es ist ein Experiment, das Vorbildcharakter haben soll. 32 Haushalte in der Stadt Baden wollen vier Wochen lang gänzlich auf ihr Auto, bzw. ihre Autos verzichten. Von der Stadt werden sie bei der Herausforderung unterstützt.

Ab 26. Mai wird es für die Teilnehmer ernst: ab dann setzen sie stattdessen ausschließlich auf öffentliche Verkehrsmittel und das Angebot von "Baden Mobil" mit seinen Sharing-Diensten von Fahrrädern über E-Autos bis zu E-Scootern.

Dafür wird ihnen ein "Mobilitätsbudget" zur Verfügung gestellt, das flexibel genutzt werden kann. Außerdem als Planungswerkzeug die "Wegfinder"-App: Sie ermöglicht es, Routen festzulegen, Fahrzeuge zu buchen und die weiteren Angebote möglichst rasch und einfach zu nutzen.

Viele Interessenten

Die Auftaktveranstaltung zur Aktion fand nun im Sitzungssaal des Badener Rathauses statt. Und schon während der Bewerbungsphase zur „Wegfinder Mobility Challenge“ zeigte sich: Das Interesse ist groß. 

16 der Teilnehmer nutzten den Abend im Rathaus, um einander kennenzulernen, letzte Fragen zu klären und sich mit dem Ablauf der kommenden Wochen vertraut zu machen. Man entwickelte bereits erste Strategien, wie der Alltag ohne eigenes Auto funktionieren kann und erkundete, welche Angebote zur Verfügung stehen.

ÖBB-Angebote

Unterstützt wurden die Badener dabei auch von Vertreterinnen von "ÖBB 360 Grad", die mit Rat und Tat zur Seite standen. Das Mobilitätsangebot der Bundesbahnen soll den klassischen Schienenverkehr durch Sharing-Dienste ergänzen, um die „erste und letzte Meile zwischen Bahnhof und Ziel zu schließen", wie man betont. Bewusst setzt die ÖBB dabei auf Kooperation mit Gemeinden

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