Raststation in Fischamend brannte in der Nacht völlig ab.

© APA/EINSATZDOKU.AT

Fischamend
12/01/2015

Autobahnrastplatz brannte ab

Vollbrand um 3 Uhr früh neben der Ostautobahn: Brennender Mistkübel als Auslöser.

Zu einem Großeinsatz mussten in der Nacht auf Dienstag sieben Feuerwehren im Bezirk Wien-Umgebung ausrücken: Das Gebäude des Asfinag-Rastplatzes Fischamend an der Ostautobahn (A4) stand in Vollbrand. Mehrere Autofahrer, die in Richtung Ungarn unterwegs waren, hatten gegen 3.40 Uhr Alarm geschlagen. Die Nachlöscharbeiten waren bis Dienstagmittag im Gange.

Ein Großtanklöschfahrzeug vom Flughafen Schwechat wurde angefordert, um den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Es herrschten schwierige Bedingungen, schildert Feuerwehr-Sprecher Franz Resperger: "Der starke Wind hat das Feuer immer wieder entfacht. Es gab einen enormen Funkenflug."

Autos, die am Rastplatz geparkt waren, wurden mit Löschwasser geschützt; Lkw-Fahrer, die in ihren Kabinen schliefen, wurden aufgeweckt und weggeschickt. Für den Verkehr auf der A4 kam es laut Resperger wegen des Rauchs zu Sichtbehinderungen.

Verletzt wurde niemand. Am Nachmittag stand fest, dass ein brennender Mistkübel das Inferno ausgelöst hatte. Die Flammen griffen aufgrund des starken Windes auf das Gebäude über. Der Schaden beträgt laut Asfinag rund eine Million Euro.

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