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Junger Niederländer nach Bankomatsprengung in Aschbach in Haft

Akribische Spurenauswertung und grenzüberschreitende Ermittlungen führten in den Niederlanden zu einem Bankomatsprenger.
++ HANDOUT ++ NIEDERÖSTERREICH: BANKOMAT-SPRENGUNG IM BEZIRK AMSTETTEN

Nach der aufsehenerregenden Bankomat-Sprengung in Aschbach-Markt (Bezirk Amstetten) im November 2025 ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich um einen 28-jährigen niederländischen Staatsbürger. Er war teilweise geständig und wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert. Ermittlungen zu noch unbekannten Mittätern laufen weiter.

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In Aschbacher Bankfiliale wurde massiver Schaden angerichtet. 

Zur Erinnerung: Zwei vorerst unbekannte Täter brachten am 28. November gegen 2.30 Uhr den Geldausgabeautomaten in der Raiffeisen-Filiale Aschbach-Markt mittels Sprengstoff zur Detonation. Die Beschuldigten betraten zielgerichtet das Foyer, platzierten ein Sprengstoffpaket am Gerät und zündeten dieses. Obwohl durch die Wucht der Detonation erheblicher Sachschaden am Gebäude entstand, hielt der Tresor des Bankomaten stand, sodass die Täter ohne Beute flüchten mussten.

Bei dem versuchten Coup wurde das Gebäude, in dem sich die Bank befindet, massiv beschädigt. Vermutet wurde damals, dass zwei Täter am Werk gewesen waren. Ihnen gelang die Flucht auf einem Motorroller. 

Hausdurchsuchung in Holland

Nach grenzüberschreitenden Ermittlungen des Landeskriminalamts NÖ erfolgte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft St. Pölten am 27. März eine Hausdurchsuchung an der Aufenthaltsadresse des 28-Jährigen in den Niederlanden. Sichergestellt wurden dabei neben weiteren belastenden Beweismitteln auch mehrere Handys. Der Beschuldigte wurde auf Grundlage eines europäischen Haftbefehls festgenommen und am vergangenen Donnerstag nach Österreich ausgeliefert. Die Ermittlungen zu den noch unbekannten Mittätern würden vom Landeskriminalamt NÖ intensiv fortgeführt, heißt es seitens der Polizei.

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