Andreas Vitasek

Foto: HOANZL

Der Wiener sorgt für Lacher. Auch heuer wurde er für die KURIER ROMY als "Beliebtester Comedian" nominiert.

Andreas Vitásek ist Wiener mit tschechischen Wurzeln. Schon mit 18 Jahren wusste er wo sein Platz war: Er studierte Theaterwissenschaften und Germanistik an der Universität Wien, verdiente sich sein Geld als Statist im Burgtheater und wurde Schüler von Samy Molcho, einem der bekanntesten Pantomimen des 20. Jahrhunderts.

Im Alter von 22 Jahren ging Vitásek für zwei Jahre nach Paris, wo er die Theaterschule von Jacques Lecoq besuchte.

Die Bühne ist nicht genug

Zurück in Wien startete Andreas Vitásek mit seinem ersten Kabarett Spastic Slapstik, gefolgt von Kurzzugende und My Generation.

Am Theater spielte er in Farm der Tiere, Warten auf Godot und Umsonst.

Seinen Durchbruch als Schauspieler schaffte der Wiener mit der Filmkomödie Müllers Büro von Niki List. Es folgten zahlreiche Rollen in Film und Fernsehen, wie in Schwabenitzkys Fast-perfekt-Trilogie und Crazy Race 3.

Doch die "Bühne" allein war ihm nicht genug: 1992 absolvierte Vitásek in Wien ein Regieseminar unter der Leitung von Peter Brook. Und übernahm anschließend die Regie von Theaterstücken wie Geschichten aus dem Wiener Wald.

In der Film-Trilogie Brüder bewies Vitásek an der Seite von Wolfgang Böck und Erwin Steinhauer, dass auch ein Comedian ernsthafte Rollen spielen kann.

Von 2005 bis 2007 war der Wiener in der Fernseheserie Novotny & Maroudi neben Michael Niavarani als neurotischer Zahnarzt auf ORFeins zu sehen.

Im Vorjahr brachte der 54-jährige Kabarettist sein Publikum mit 39,2° - Ein Fiebermonolog zum Lachen. Und 2011 ist er Dauermitglied im Rateteam von Was gibt es Neues?

(KURIER.at) Erstellt am
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