Boyband-Feuer ist in Amstetten entzündet: Vorfreude auf Roxette
Boyband heizte dem Publikum ein.
Mit verdientem Jubel wurde am Mittwoch in Amstetten die Premiere des Musicals „The Band“ mit den Pop-Hits der Boyband „Take That“ gefeiert. Ein Stück mit Herz, dessen Inhalt und Musik Generationen berührt und verbindet.
Boyband Take That ist allgegenwärtig.
Ensemble, Inszenierung und das facettenreiche Hightech-Bühnenbild – insgesamt alles unter Verantwortung von Musicalsommer-Produzent Christoph Heigl sowie Intendant und Regisseur Alex Balga - fanden allgemeine Zustimmung und schlugen ein.
Ensemble gewann das Publikum für sich.
Das Jukebox-Musical, an dessen Entstehung die fünf Take-That-Protagonisten samt Superstar Robbie Williams in den 1990er-Jahren auch selbst mitwirkten, betört mit guter Laune, geschmeidigen Pop-Balladen und natürlich Sixpack-Bodys. Die Parade der vielen Hits, wie „Back for Good“, „Pray“, „Never Forget“, „Relight My Fire“ oder „Patience“, erhellt auch bei Boyband-Skeptikern die Stimmung. Heftig am Gemüt des Publikums rüttelt die Schar der weiblichen Protagonisten. Die Geschichte der fünf Mädchen, die ihre Band vergöttern, gemeinsam über den Tod trauern und ihre Freundschaft und damit auch ihr Dasein retten, berührt.
Das Amstettner Musicalpublikum hat der Inszenierung von „The Band“ schon vor der Premiere vertraut. Die Kartenbuchungen seien toll, berichtet Christoph Heigl. Gespielt wird noch 20-mal bis 16. August.
Deutschsprachige Uraufführung
Umjubelt war auch die Ankündigung Balgas und Heigls, dass 2027 in Amstetten die deutsche Uraufführung des Rock-Musicals „Joyride“ um die Kultband „Roxette“ steigen wird. Die exklusiven Rechte wurden den Amstettnern aufgrund ihres seit Jahren gepflegten hohen Musical-Levels zugesprochen. Am Buch für die Inszenierung wird sogar Per Gessle, der 1986 die schwedische Kultband mit der leider bereits verstorbenen Marie Fredriksson gründete, mitarbeiten.
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