Das Filmteam (v. l.): Camillo Cibulka (Assistent), Benjamin Paya (Kamera), Alex Wieser (Regie), Aleksey Breus (Protagonist, ehem. AKW-Mitarbeiter), Peter Priemer (Ton) und Lisa Gadenstätter (Moderation)

© ORF/phlex film

Chronik Niederösterreich
06/05/2020

Absolventen der FH Sankt Pölten mit ROMY ausgezeichnet

Das Filmteam „phlex film“ hinter FH-Absolventin Alex Wieser freut sich über die ROMY 2020 für die beste TV-Doku.

von Caroline Ferstl

Lisel Heise ist 100 Jahre alt. Als junge Frau hat sie es geliebt, Autos zu reparieren. Ein Beruf als Mechanikerin wäre damals jedoch undenkbar gewesen. Noch heute wünscht sie sich, sie hätte damals ihren Traum verwirklichen können.

Die 104-jährige Anna Rupar aus Graz ist leidenschaftliche Sängerin. Sie wünschte sich immer, einmal auf einer Bühne zu stehen und vor einem großen Publikum zu singen.

 

Ja, auch im hohen Alter hört das Träumen nicht auf. Das zeigt die Doku „Nie zu spät – Die Träume der Hundertjährigen“. Die Produktion wurde heuer mit der Akademie ROMY 2020 in der Kategorie „Beste TV-Doku“ ausgezeichnet.

Die Auszeichnung gebührt nicht nur ORF-Moderatorin Lisa Gadenstätter, die in der Doku mit den Frauen über die vergangenen 100 Jahre und die bedeutendsten Änderungen spricht. Maßgeblich an Regie und Produktion beteiligt waren mehrere Absolventinnen und Absolventen der FH Sankt Pölten.

Regionales Filmteam

Die Doku wurde Ende 2019 im ORF ausgestrahlt. FH-Absolventin Alex Wieser führte mit ihrer Firma „phlex film“ Produktion und Regie im Auftrag des ORF durch. Wieser absolvierte an der FH St. Pölten das Bachelorstudium Medientechnik. An der Produktion ebenfalls mitgearbeitet haben die Absolventinnen und Absolventen Benjamin Paya (Kamera), Philip Aschauer (Produzent, Co-Founder phlex film), Kamerafrau Eva Mittermüller sowie die Sound-Designer Peter Priemer und Jürgen Kohlhauser.

Rosa von Suess, FH-Dozentin und Leiterin des Ausbildungsfernsehens c-tv an der FH St. Pölten, hebt besonders Wieser als weiblichen Kopf des Filmteams hervor: „Alex Wieser ist eine herausragende Dokumentaristin. Sie und die beteiligten Absolventinnen und Absolventen zeigen in diesem berührenden Film, wie gut sie sind. Es ist schön zu sehen, dass das nun auch mit diesem Preis gewürdigt wird.“

Frau Heise hat am Ende der Doku übrigens von einer jungen Mechanikerin einen Crash-Kurs im Reparieren von Autos bekommen. Und Frau Rupar durfte mit der österreichischen Sängerin Clara Luzia im Grazer Orpheum auftreten.

Erfüllte Träume, die man wohl nicht so schnell vergessen wird.

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