Neue Zentrale der AKNÖ in der St. Pöltener Herzogenburger Straße

© KURIER/Wolfgang Atzenhofer

Umzug
02/08/2016

300-köpfiger AK-Tross rückt an

Die Arbeiterkammer NÖ verlegt derzeit ihre Zentrale von Wien in top-modernen Neubau in St. Pölten.

von Wolfgang Atzenhofer

Der Landeshauptstadt steht ein historischer Zuzug ins Haus. 300 Beschäftigte beziehen dieser Tage den mächtigen neuen Büro-Bau der NÖ Arbeiterkammer. Nach zweijähriger Bauzeit verlegt die blaugelbe AK ihre Zentrale aus Wien samt mehreren ausgelagerten Büros in die neue Service- und Verwaltungszentrale an der St. Pöltener Herzogenburger Straße.

"Auf uns schaut man genau. Sowohl bei der Einrichtung der Arbeitsplätze als auch bei den Kosten", sagt AK-Präsident Markus Wieser. Momentan liege man unter den geplanten 41 Millionen Euro Errichtungs- und Einrichtungskosten.

Ungleich besser als in Wien nennen Wieser und AK-Vizedirektorin Bettina Heise beim Lokalaugenschein des KURIER die Qualität der neuen Arbeitsplätze. Die Zusammenlegung aller Mitarbeiter auf einen Standort werde die Effizienz der AK NÖ deutlich steigern, sind beide überzeugt. In die neue Zentrale eingebettet wird auch die Bezirksstelle St. Pölten. Am 15. und 16. Februar zieht der AK-Tross mit seinen Aktenbergen ein. Ab 17. hofft man halbwegs vollwertig arbeiten zu können.

Individualität

Der viergeschoßige Bau mit einer verbauten Nettofläche von 16.200 Quadratmetern beherbergt eine Vielzahl von Büros, Besprechungs-, Seminar- und Workshop-Einrichtungen. Den einzelnen Abteilungen wurde bei der Gestaltung aber möglichst viel Mitsprache eingeräumt. "Die individuellen Anliegen der Mitarbeiter waren bei der Bauplanung und der Einrichtung wichtige Faktoren", erklärt Heise. Die meisten wollen in Büros mit zwei bis drei Plätzen arbeiten. Aber es wurden auch flexible Lösungen gewünscht. Ausgeklügelter Schallschutz, optimal gemixtes Tages- und Kunstlicht, individuell steuerbare Raumtemperatur bei trotzdem zu öffnenden Fenstern sind weitere Wohlfühlfaktoren.

"Energietechnisch ist das Haus top. Gegenüber den früheren Einrichtungen sparen wir Betriebs- und Verwaltungskosten. Der Neubau ist langfristig die kostengünstigere Lösung", führt Wieser weitere Argumente für die Großinvestition ins Treffen.

Im St. Pöltener Stadtgefüge wird das AK-Haus auch aufgrund des neuen bis 400 Plätze bietenden Saales eine Rolle spielen. Hier soll es Kultur-Events und Diskussionen geben. Eine neue Bleibe hat im Haus auch der ÖGB NÖ gefunden. Das bfi NÖ betreibt ein Seminarzentrum, das Arbeitsmedizinische Zentrum eine neue Ordination.

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