200 Computer neu aufgesetzt: Haager Schüler helfen in Albanien

Gespendeten Computern wurde in der HLW neues Leben eingehaucht. Feuerwehr Haindorf liefert Hardware an albanisches Gymnasium.
200 PCs aus Haag gehen nach Albanien

Für Synergien sorgt ein internationales Projekt der HLW und der Stadt Haag im Bezirk Amstetten. An der Schule werden derzeit gerade massenweise ausgediente PCs gesammelt, repariert und wieder vollwertig betriebsbereit gemacht. Mithilfe der Feuerwehr werden die Computer dann demnächst an ein albanisches Gymnasium geliefert.

Technikbegeisterung und soziale Verantwortung stehen hinter dem "Projekt Albanien", das die HLW gemeinsam mit der Stadtgemeinde Haag sowie der Freiwilligen Feuerwehr Haindorf auf die Beine gestellt hat. Die Basis für das Vorhaben wurde mit einer großen Sammelaktion ausrangierter, aber funktionsfähiger PCs geschaffen. Der Aufruf fand zahlreiche Unterstützer, sodass dutzendfach Geräte nicht im Elektromüll, sondern in der Schulwerkstatt der HLW landeten.

Dort haben sich die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse des Fachbereichs Kommunikations- und Mediendesign der Hardware angenommen, heißt es aus der Schule. Unter Anleitung des Professorenteams Josef Schmid und Tanja Wochner wurden die Rechner komplett neu aufgesetzt, konfiguriert und für den Einsatz im Bildungsbereich vorbereitet. Somit erhalten die Geräte an einem Gymnasium in der albanischen Stadt Kavaja ein "neues Leben".

"Mittlerweile sind 200 PCs in dieser Art und Weise für einen neuen Gebrauch einsatzbereit. Dazu geliefert werden auch Monitore und Tastaturen", konnte Haags Bürgermeister Lukas Michlmayr (ÖVP) dem angereisten Bildungsdirektor der Stadt Kavaja, Enver Biturku, mitteilen. Der Gast und der Stadtchef dankten allen Beteiligten der Schule und auch den Mitgliedern der Haager Feuerwehr Haindorf, die den logistischen Teil des Benefizprojekts abarbeiten wird, indem die PCs im April nach Albanien transportiert werden.

Lerneffekte

In Kavaja ermöglichen die Computer modernen Unterricht, der ohne diese Spende kaum realisierbar wäre. Lerneffekte und internationale Kontakte knüpfen auch am Projekt beteiligte Schülerinnen und Schüler. Sie werden die Reise nach Albanien mitmachen, um dort den Kolleginnen und Kollegen des beschenkten Gymnasiums dabei zu helfen, die PCs in Betrieb zu nehmen. 

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