© Mammutmarsch

Chronik Niederösterreich
04/26/2019

1. Mammutmarsch Österreichs: Teilnehmer wandern an Grenzen

100 Kilometer, 24 Stunden, 1.000 Teilnehmer – das ist Extrem-Wandern vor den Toren Wiens.

von Marlene Penz

Am Samstag, 27. April, findet der Mammutmarsch zum ersten Mal in Österreich statt. Knapp 1.000 Teilnehmer werden sich der Herausforderung des Extremwanderns stellen und um 15.30 Uhr an der Donaubühne Tulln starten. In den folgenden 24 Stunden werden sie 100 Kilometer zu Fuß zurücklegen. Sie marschieren entlang der Donau durch die Vororte und den Wienerwald bis Wien.

Der Mammutmarsch wurde in Deutschland ins Leben gerufen. Philipp Laage und Bastian Kröhnert-Ferron haben sich 2006 auf eigene Faust auf den Weg gemacht und sind 100 Kilometer in 24 Stunden marschiert. Die Aktion hat die beiden so sehr inspiriert, dass sie einige Jahre später den ersten Mammutmarsch in Berlin organisiert haben. Mittlerweile ist eine Bewegung daraus geworden, in allen Regionen Deutschlands werden Märsche organisiert, Tausende nehmen teil.

Image polieren

Die Organisatoren wollen die Menschen dazu inspirieren über sich hinauszuwachsen, gesünder zu leben und zurück zur Natur zu finden. „Wandern hatte in der Vergangenheit ein angestaubtes Image und wurde vor allem mit einer Zielgruppe Ü60 in Verbindung gebracht. Das ändern wir seit einigen Jahren, um aus dem Wandern und Extremwandern einen Volkssport für alle Altersgruppen zu machen“, sagt Sabrina Krause aus dem Mammutmarsch-Team. Auf die Frage, warum man bei der Extremwanderung mitmacht, sagt sie: „Um herauszufinden, ob man es schafft“.

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