Vor Augen des Sohnes (11): Wiener (51) bei Köpfler in See schwer verletzt
Symbolbild.
Ein 51-jähriger Wiener hat am Freitagnachmittag bei einem Sprung in den Kärntner Keutschacher See schwere Verletzungen erlitten.
Der Mann war vor den Augen seines elfjährigen Sohnes mit einem sogenannten Seemannsköpfler, bei dem man die Arme am Körper anlegt, vom Badesteg in das nur etwa einen Meter tiefe Wasser gesprungen.
Anschließend trieb er nur noch mit dem Gesicht nach unten im Wasser. Das Kind zog zusammen mit anderen Badegästen den Vater aus dem See, so die Polizei.
Nach der medizinischen Erstversorgung wurde der 51-Jährige von der Crew des Rettungshubschraubers C7 in das Klinikum Klagenfurt gebracht.
Wenn jemand im Wasser in Not gerät, ist schnelles, aber besonnenes Handeln wichtig. Nach der Rettung gilt die ABC-Regel:
A (Airway, Atemweg): Prüfen, ob die Atemwege frei sind. Ist der Mund voll Wasser, helfen Seiten- oder Bauchlage.
B (Breathing, Atmung): Kontrollieren, ob die Person atmet, indem man hört, sieht und fühlt, ob der Brustkorb sich hebt und senkt.
C (Circulation, Kreislauf): Ist keine Atmung vorhanden, mit der Herzdruckmassage beginnen (30 Mal drücken, 2 Mal beatmen).
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