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Bergrettung Kärnten findet vermissten Wanderer im Kölnbreinkar

Ein 33-jähriger Wanderer wurde nach einem Notruf im Kärntner Gebirge unterkühlt von der Bergrettung gerettet.
Bergrettung im Einsatz.

Ein 33-jähriger Mann aus dem Bezirk Vöcklabruck ist am Dienstag bei einer Bergtour im Bereich der Kölnbreinsperre im Bezirk Spittal an der Drau (Kärnten) in eine alpine Notlage geraten. Nach einem mehrstündigen Sucheinsatz konnte ihn die Bergrettung noch am Abend auffinden – unterkühlt und mit Verletzungen unbestimmten Grades.

Alleinaufstieg endet mit Notruf

Der Mann war am 18. August 2026 gegen 11.00 Uhr gemeinsam mit einer 70-jährigen Frau aus Wien von der Kölnbreinsperre in Richtung Kattowitzer Hütte aufgebrochen. Die Frau kehrte bereits um 12.30 Uhr selbstständig zum Parkplatz zurück, während der 33-Jährige den Aufstieg alleine fortsetzte. Gegen 19.00 Uhr setzte er schließlich einen Notruf bei der Rettungsleitstelle ab. Die Suche nach dem genauen Standort gestaltete sich jedoch schwierig: ungenaue Ortsangaben des Mannes sowie schlechter Handyempfang verhinderten eine rasche Lokalisierung. Ein Einsatz des Polizeihubschraubers sowie des Rettungshubschraubers RK1 war aufgrund der schlechten Witterungsbedingungen nicht möglich.

Bergrettung lokalisiert Vermissten im Kölnbreinkar

Gegen 21.15 Uhr gelang es einem Voraustrupp der Bergrettung schließlich, den Mann im Bereich des Kölnbreinkar ausfindig zu machen. Er wurde anschließend auf terrestrischem Weg zum Kölnbreinstüberl bei der Kölnbreinsperre gebracht und dort dem Rettungsdienst übergeben. Der Mann wies Unterkühlung sowie Verletzungen unbestimmten Grades auf. Im Einsatz standen insgesamt 17 Personen der Bergrettung Spittal/Drau, ein Bergrettungsarzt sowie zwei Bergrettungshunde.

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