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Chronik Burgenland
06/08/2021

Zulauf zur Fußball-HAK ist auch ohne SVM ungebremst

Wieder 25 Schüler im Herbst, Partner aus Bundesliga gesucht

von Thomas Orovits

Manchmal kommt es anders als befürchtet: Die Insolvenz der Commerzialbank Mattersburg und des am Tropf der Bank hängenden SV Mattersburg konnte dem Zustrom junger Fußballtalente zur Fußballakademie (AKA) und zur Fußball-HAK in Mattersburg nichts anhaben.

„Wir starten im Herbst wieder mit 25 Burschen in der ersten Klasse“, sagt Patrick Glavanics, der das Zusammenspiel von HAK und Akademie koordiniert, zum KURIER. Auch bei der Zahl der Bewerber (zwischen 120 und 180 pro Jahrgang), deren fußballerischer Qualität und dem landesweiten Einzugsgebiet seien keine Veränderungen gegenüber den Vorjahren zu bemerken. Am 19. Juli beginnt für die Burschen das Training, im Herbst die schulische Ausbildung an der Mattersburger HAK.

Also alles wie gehabt? Nicht ganz, denn ohne Bundesligist fehlt den Fußballakademikern Entscheidendes – die „hauseigene“ Bühne für die erträumte Profikarriere.

Klubs an der Angel

Das Land hat nach der Pleite des SV Mattersburg dessen Anteile an der 2009 eröffneten Fußballakademie übernommen. Die 35 Prozent des SVM an der Fußballakademie Burgenland GmbH hält die Landesholding, das Land weitere 45 Prozent, je zehn Prozent liegen in den Händen des Burgenländischen Fußballverbandes (BFV) und der Stadt Mattersburg. Die SVM-Anteile an der Errichtungs-GmbH der Akademie (ebenfalls 35 Prozent) übernahm die Landesimmobiliengesellschaft des Landes, auch hier sind Land, Stadt und BFV die weiteren Gesellschafter. Die Akademie-Lizenz liegt beim BFV.

Was noch fehlt, ist ein hochkarätiger fußballerischer Partner. „Denn“, so beschreibt es ein Kenner der Szene, „wir müssen den Burschen eine sportliche Perspektive bieten“, sonst wandern die Talentiertesten über kurz oder lang in Bundesländer mit Bundesligisten ab, nach Wien, NÖ oder die Steiermark.

Das Land unter dem zuständigen Sportlandesrat Heinrich Dorner hat deshalb die Fühler nach einem Partner ausgestreckt. Im Landesratsbüro hält man sich noch bedeckt. Dem Vernehmen nach wird mit LASK und Sturm Graz verhandelt, aber auch Zweitligisten sind nicht abgeneigt. Dass es noch im Juni eine Einigung gibt, sei aber nicht fix, heißt es.

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