Chronik | Burgenland
17.12.2017

Wiener war 34 Jahre ohne Führerschein unterwegs

Bei einer Fahrzeugkontrolle im Burgenland stellte sich heraus, dass ein 52-jähriger Autofahrer nie einen Führerschein besessen hat.

Weil er beim Fahren mit dem Handy telefoniert hat, ist im Burgenland ein Wiener aufgeflogen, der 34 Jahre ohne Führerschein unterwegs war. Polizisten, die ihn auf der Südostautobahn (A3) bei Hornstein (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) stoppten, erzählte der 52-Jährige, dass er weder je eine Fahrschule besucht, noch eine Lenkerprüfung absolviert habe. Das berichtete Oberst Helmut Greiner von der Landespolizeidirektion Burgenland am Sonntag.

Beamte der Landesverkehrsabteilung hatten den 52-Jährigen, der in Wien-Favoriten wohnt, am Freitag auf der A3 angehalten. Weil er nur Fahrzeugpapiere – der Wagen war auf ihn zugelassen – und einen Reisepass bei sich hatte, machten die Polizisten eine Abfrage wegen seiner Lenkberechtigung. Dabei stellte sich schließlich heraus, dass der Mann nie einen Führerschein besessen hatte.

Auto eingezogen

Dem 52-Jährigen wurde daraufhin die Weiterfahrt untersagt. Er wurde bei der Bezirkshauptmannschaft Eisenstadt-Umgebung angezeigt. Weil auch seine Beifahrerin keinen Führerschein hatte, gab es für die beiden kein Weiterkommen: Das Auto wurde bei der Polizeiinspektion Hornstein abgestellt.