Verkehrsgeplagte Gemeinde bekommt Tempo 70 auf der B50
Pint und Zeichmann freuen sich über neues Tempolimit.
Über den Hotter der Gemeinde Wulkaprodersdorf im Bezirk Eisenstadt Umgebung verlaufen die S31, der Zubringer zur A3 sowie die Bundesstraßen 16 und 50. Dazu kommt noch die Trasse der Raaberbahn, deren burgenländischer „Hauptbahnhof“ sich in der 1.900-Einwohner-Kommune befindet.
Zumindest ein wenig wird die Belastung für die Bevölkerung nun gelindert. Ab heute, Mittwoch, gilt auf der B50 bei Wulkaprodersdorf durchgängig eine 70 km/h-Geschwindigkeitsbeschränkung. Damit werde eine „jahrzehntelange Forderung der Gemeinde“ umgesetzt, freut sich SPÖ-Vizebürgermeister René Pint, nach eigenen Angaben Initiator der aktuellen Entlastung.
Was der 70er bringt
Bisher waren auf der Strecke 100 km/h erlaubt. Die Reduktion auf 70 km/h bedeutet drei bis vier Dezibel weniger. Das klinge nicht nach viel, bedeute aber „eine Halbierung des Straßenlärms“, so Pint.
Was bedeutet die geringere Geschwindigkeit zwischen Querung B50/B16 und Abfahrt von der B50 zum Bahnhof für Autofahrer? 15 Sekunden mehr Fahrzeit. Das sei „verschmerzbar“, ist Pint überzeugt.
Handlungsbedarf sieht er auch auf der B16, die auch durch den Ort führt und in den Zubringer zur A3 mündet – viele Pendler aus Ungarn nutzen die Strecke als Abkürzung. Außerdem sind „an neuralgischen Punkten“ sechs neue Zebrastreifen geplant.THOR
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