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Verein sagt Viertelfest ab und kritisiert steigende Anforderungen

Das Viertelfest in Pinkafeld fällt 2026 aus. Veranstalter nennen fehlende Bewilligungen und steigende Auflagen als Gründe.
Drei Personen stoßen mit großen Bierkrügen an.

Das Marktfelder Viertelfest in Pinkafeld findet heuer nicht statt. Der veranstaltende Verein hat die für den 15. August geplante 26. Auflage am Montag mit einem Posting auf Facebook abgesagt. Als Grund werden seitens des Vereins fehlende Bewilligungen und mangelnde Planungssicherheit genannt.

Die notwendigen Ansuchen seien rechtzeitig eingebracht, jedoch bisher nicht vollständig bearbeitet worden. Dadurch fehle die Grundlage, um auf mögliche zusätzliche behördliche Auflagen reagieren zu können. Angesichts der verbleibenden Zeit bis zum Termin habe man sich zu diesem Schritt entschlossen und die Veranstaltung abgesagt.

Immer schwerer planbar

Der Verein verweist in dem Posting zugleich auf eine grundsätzliche Entwicklung: Veranstaltungen würden für ehrenamtliche Organisatoren zunehmend schwieriger planbar. Neue Vorgaben, zusätzliche Auflagen und steigende Anforderungen erhöhten das finanzielle Risiko.

Das Viertelfest wird seit 1992 veranstaltet und hat sich zu einem festen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in der südburgenländischen Gemeinde entwickelt. Der Reinerlös wurde nach Angaben des Vereins bisher stets gespendet und kam verschiedenen Einrichtungen und Projekten in der Region zugute.

Die Absage der Veranstaltung wird vom Verein auch als Signal verstanden. Viele Organisationen seien auf Einnahmen aus Festen dieser Art angewiesen, um ihren Betrieb zu finanzieren. Man wolle daher das Gespräch mit den politisch Verantwortlichen und den Behörden suchen, um die Rahmenbedingungen für ehrenamtliche Veranstaltungen insgesamt zu verbessern.

Für 2027 hofft der Verein auf eine Fortsetzung des Viertelfests.

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