Unfalllenker muss 20.000 Euro für kaputte Ampel zahlen
Jahrzehntelang ist Großhöflein ohne Verkehrsampel ausgekommen. Bis Ende 2023 auf der Durchzugsstraße B59, die von Eisenstadt bis zum A3-Anschluss bei Müllendorf führt, eine Ampelanlage errichtet wurde. Unmittelbar vor dem Gasthof „Zeche“.
Die Errichtungskosten für die Ampel haben sich auf rund 25.000 Euro belaufen. „Ich war damals angenehm überrascht, dass es sehr rasch gegangen ist“, erinnert sich Bürgermeisterin Maria Zoffmann (ÖVP).
Vorangegangen war dem ein Verkehrsgutachten der Behörde. Die oppositionelle SPÖ in der 2.100-Einwohner-Gemeinde am Leithagebirge freute sich Ende 2023, dass das Land durch die Installation der Ampel für „mehr Verkehrssicherheit“ sorge.
Ein Verkehrsunfall am 13. November 2025 setzte die Ampel außer Gefecht.
Seither ist die Anlage außer Betrieb, man konnte meinen, sie warte nur noch auf die Demontage.
Doch seit Anfang dieser Woche herrscht auf der Eisenstädter Straße vor dem Gasthof „Zeche“ geschäftiges Treiben – die Ampel wird repariert.
Warum erst jetzt, fragt der KURIER im Amt der Burgenländischen Landesregierung?
Ampel blinkt bald wieder
Nach dem Unfall Mitte November des Vorjahres seien seitens der Landesstraßenverwaltung „unverzüglich alle notwendigen Schritte gesetzt worden, um eine raschestmögliche Reparatur zu gewährleisten“, heißt es aus dem Eisenstädter Landhaus. Angemerkt wird, dass versicherungsinterne Abläufe sowie die Arbeiten von Sachverständigen „einige Zeit beanspruchen und erst nach Freigabe durch die Versicherung mit der Reparatur begonnen werden“ konnte.
Darüber hinaus hätten einzelne Anlagenkomponenten Lieferzeiten bis zu 16 Wochen. Fazit der Behörde: „Es wird davon ausgegangen, dass die Ampel in der zweiten Februarwoche in Betrieb gehen kann“.
Die Reparatur kostet rund 20.000 Euro, das Land halte sich am Unfallverursacher schadlos, wird betont.
Kommentare