Chronik | Burgenland
24.05.2018

Tierquäler schoss zum zweiten Mal auf Kater Felix

In Windisch Minihof fahndet die Polizei nach einem unbekannten Schützen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

Vergangenen Sonntag erstattete eine 45-jährige Frau aus Windisch-Minihof, Bezirk Jennersdorf, Anzeige bei der Polizei. Ihr Kater wurde angeschossen, schon zum zweiten Mal.

Ihr zweijähriger Kater Felix kam am Pfingstsonntag mit einer Verletzung am Hals nach Hause. Sofort brachte die Katzenbesitzerin ihren Vierbeiner in eine Tierklinik in Fehring, Steiermark. Dort stellte eine Tierärztin fest, dass der schwarz-weiße Stubentiger eine Einschusswunde im Halsbereich hat. Am Röntgenbild war deutlich ein Projektil eines Luftdruckgewehrs im Halsbereich zu sehen. Das Projektil aus der Luftdruckwaffe konnte laut Polizei nicht operativ entfernt werden und blieb im Körper des Tiers. Dem Kater gehe es den Umständen entsprechend.

Derzeit laufen die Ermittlungen, die Polizei sucht nach dem Tierquäler. Bereits im September des Vorjahrs sei der junge Kater mit einem Luftdruckgewehr angeschossen worden. „Damals konnte man das Projektil jedoch rausoperieren“, erklärt Polizeisprecher Gerald Pangl im KURIER-Gespräch.

Der Täter konnte damals nicht ausgeforscht werden; ob es sich dieses Mal um denselben Schützen handelt, ist Gegenstand der Ermittlungen. Gestern Nachmittag gab es noch keine Ergebnisse oder Verdächtigen in diesem Fall. In dem Ortsteil der Gemeinde Minihof-Liebau leben etwa 485 Menschen. Weitere Schussattentate seien derzeit nicht bekannt, heißt es.

Die Polizei bittet jedenfalls unter 059133/1213um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer hat etwas von dem Schuss auf die Katze bemerkt?