Stinatz: Brand bei Totenmahl für Oma von Thomas Stipsits

Bei Küchenbrand wurden fünf Personen verletzt, sieben Feuerwehren im Großeinsatz.
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Ein Küchenbrand sorgte am Donnerstagnachmittag für ein jähes Ende eines Totenmahls im burgenländischen Stinatz. Das Feuer brach in einem Gasthaus aus, in dem die Trauerfeierlichkeiten für die verstorbene Oma des Kabarettisten Thomas Stipsits stattfanden. 

Bei dem Vorfall sind wurden gegen 16:00 fünf Personen verletzt. 

Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich zahlreiche Menschen im Gebäude. Während einige Gäste aus dem Untergeschoß ins Freie gelangen konnten, mussten drei Personen von den Einsatzkräften aus dem ersten Stock unter schwerem Atemschutz gerettet werden. Aufgrund des stark verrauchten Stiegenhauses erfolgte die Rettung über eine Leiter.

Älteste Frau gerettet

Unter den Geretteten befand sich auch die  Mutter (96) des Seniorwirten, die als älteste Frau von Stinatz gilt. Sie wurde ebenso wie zwei weitere Personen sowie zwei Feuerwehrmitglieder ins Spital gebracht. 

Abschied von Stipsits-Oma 

Stipsits hatte erst vor wenigen Tagen alle Auftritte abgesagt und auf Instagram berührende Abschiedsworte geteilt: "Vielen Dank für die große Anteilnahme. Sie war nicht nur die Vorsitzende der Stinatzer Kopftuchmafia, sondern auch eine der wichtigsten Menschen in meinem Leben. Mach’s gut Oma & lass mir den Opa lieb grüßen."

Drei Feuerwehrleute stehen vor einem Gebäude mit Leiter am Fenster, Schläuchen und Ausrüstung auf dem Gehweg.

Küchenbrand in Stinatz: Fünf Verletzte, sieben Feuerwehren im Großeinsatz.

Laut Kronen Zeitung war auch Stipsits unter den Trauergästen. 

Der Einsatzleiter stellte bei der Ersterkundung eine starke Rauchentwicklung fest und erhöhte auf Alarmstufe 3. Feuerwehren aus Wörterberg, Ollersdorf und Litzelsdorf wurden nachalarmiert, ebenso eine Teleskopmastbühne aus Oberwart und eine Drohne aus Pinkafeld.
Nach rund 30 Minuten konnte „Brand aus“ gegeben werden. Insgesamt standen sieben Feuerwehren mit zwölf Fahrzeugen und 80 Einsatzkräften im Einsatz. Eine Brandwache wurde anschließend durchgeführt. 

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