Gebäudebrand in Oberwart: Schwieriger Einsatz für die Feuerwehr

Ein Zimmerbrand in Oberwart konnte rasch gelöscht werden. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich jedoch schwierig.
Zwei Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten betreten einen verrauchten Raum und leuchten mit einer Taschenlampe hinein.

Ein Gebäudebrand der Alarmstufe B3 hat am Mittwoch einen Feuerwehreinsatz in Oberwart ausgelöst. Die Stadtfeuerwehr wurde in die „Südtiroler Siedlung“ an der Wienerstraße alarmiert.

Bei der Ersterkundung stellte der Einsatzleiter einen Zimmerbrand im Obergeschoß eines unbewohnten Gebäudeteiles fest. Zeitgleich wurden die Feuerwehr St. Martin in der Wart sowie die Drohne Süd aus Pinkafeld zur Unterstützung mitalarmiert.

Flammen und Rauch breiten sich in einem stark beschädigten, verrußten Flur eines Gebäudes aus.

Oberwart Brand 2026: Feuerwehr löscht Zimmerbrand in 20 Minuten – Ursache noch unklar.

Der Innenangriff gestaltete sich aufgrund der Gegebenheiten im leerstehenden Objekt schwierig. Mehrere Türen mussten gewaltsam geöffnet werden, um zum Brandherd vorzudringen. Dem eingesetzten Atemschutztrupp gelang dennoch ein rascher Löscherfolg. Bereits nach rund 20 Minuten konnte „Brand aus“ gemeldet werden.

Die anschließenden Nachlöscharbeiten erwiesen sich als herausfordernd. Aufgrund der alten Bausubstanz flammten Glutnester immer wieder auf. Zusätzlich wurde das gesamte Gebäude durchsucht, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Personen im Objekt befinden.

Ein Feuerwehrfahrzeug mit Drehleiter hebt zwei Feuerwehrleute in einem Korb in die Höhe bei sonnigem Wetter.

Ein Zimmerbrand in Oberwart konnte rasch gelöscht werden. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich jedoch schwierig.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Diese ist derzeit noch unklar. Insgesamt standen rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Oberwart, St. Martin in der Wart und Pinkafeld im Einsatz. Ebenfalls vor Ort waren das Rote Kreuz, die Polizei, die Burgenland Energie sowie ein Hausverwalter der Siedlungsgenossenschaft.

Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

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