Chronik | Burgenland
05.12.2011

Stinatz: Asche löste Brand in Stadl aus

Ein Wirtschaftsgebäude brannte, während der Besitzer unterwegs war. 55 Feuerwehrleute waren im Löscheinsatz.

Großeinsatz für die Feuerwehr in Stinatz. Ein Wirtschaftsgebäude mitten im Ort stand in Flammen. Der Hausbesitzer war nicht zu Hause. 55 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen.

Am Freitag um 11.20 Uhr kam die Alarmierung. Aus einem Haus in der Gartengasse in Stinatz, Bezirk Güssing, kommt Rauch. Sofort rückte die Feuerwehr Stinatz an, die Wehren von Litzelsdorf und Ollersdorf wurden ebenfalls in Alarm versetzt. "Als wir ankamen, sahen wir die starke Rauchentwicklung und dann auch schon die ersten Flammen", erklärt Franz Resetarits, Feuerwehrkommandant von Stinatz.

Atemschutz

Die Feuerwehrleute mussten bei dem Stadl teilweise das Dach abdecken, um den brennenden Dachstuhl zu löschen. "Wir haben dort einen Zugang für unsere Atemschutztrupps geschaffen", erklärt Resetarits. Kurz vor 12 Uhr Mittag wurden die Feuerwehren von Stegersbach und Wörterberg nachalarmiert. Der Hausbesitzer, Hermann Resetarits, war während des Brandes unterwegs. Er traute seinen Augen nicht, als er nach Hause kam und seinen Stadl sah. "Mein Traktor, ein Holzspalter und viele andere Dinge waren dort gelagert", erklärt er im Gespräch mit dem KURIER. Während des Brandes habe er in Oberwart einen Spitalsbesuch abgestattet. "Ich hab' noch keine Ahnung warum es zu dem Feuer kam", erklärte Resetarits unmittelbar nach dem Brand.

Die Feuerwehr konnte erst gegen 12.30 Uhr "Brand aus" geben. "Die Zusammenarbeit mit den anderen Feuerwehren hat sehr gut funktioniert", erklärt der Stinatzer Feuerwehrkommandant. Die Polizei untersuchte noch am Freitag den Brandort. "Die Ermittlungen sind abgeschlossen. Heiße Asche wurde entsorgt und ein neben stehender Kasten fing dadurch Feuer", erklärt ein Brandermittler.

Verletzt wurde niemand, durch das schnelle Eingreifen der Wehren, konnte auch ein übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindert werden. Die Schadenshöhe ist noch unbekannt.