Von 1946 bis heute: Rotes Kreuz im Burgenland auf der Friedensburg
Krankenpflege gehörte von Beginn an zu Rot-Kreuz-Aufgaben.
Am 13. August 1946 wurde der Rot-Kreuz-Landesverband in Eisenstadt gegründet. Zum 80. Geburtstag widmet sich eine Ausstellung auf Burg Schlaining der bewegten Geschichte und der Gegenwart des Roten Kreuzes im Burgenland. Die Eröffnung der Sonderausstellung „80 Jahre Rotes Kreuz Burgenland“ findet am Freitag, 8. Mai, um 16.30 Uhr statt.
Die Ausstellung spannt den Bogen von den Anfängen der internationalen Rotkreuzbewegung über die Gründung des Landesverbandes Burgenland gleich nach Ende des II. Weltkriegs bis zur Gegenwart. Sie zeigt den Weg zu einer Ausfächerung der Leistungen vom klassischen Rettungsdienst über Katastrophenhilfe zu den zuletzt immer wichtiger werdenden Gesundheits- und Sozialdiensten.
Ehrenamt und Beruf
Historische Dokumente, Objekte und prägende Meilensteine der vergangenen Jahrzehnte sollen diese Entwicklung veranschaulichen, heißt es von der Kultur-Betriebe Burgenland GmbH als Organisatorin der Schau auf der Friedensburg.
Aktuelle Projekte – von Erste-Hilfe-Angeboten für Kinder über soziale Initiativen bis hin zur Krisenintervention – zeigen die stetige Weiterentwicklung der Gründungsidee.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau des modernen Rettungswesens im Burgenland. Mittlerweile hat sich mit dem Samariterbund ein zweiter Anbieter fest etabliert.
Das Rote Kreuz stützt sich heute auf fast 3.600 freiwillige Mitarbeiter, 309 hauptamtlich Beschäftigte und 159 Zivildiener. Und auf 34.500 Mitglieder und Spender. „80 Jahre Rotes Kreuz Burgenland“ ist vom 9. Mai bis 31. Dezember 2026 auf Burg Schlaining zu sehen.
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