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Chronik Burgenland Regionalumfrage
05/14/2019

KURIER Bürgergespräche in der Bauermühle

KURIER Bürgergespräche in Mattersburg mit Bürgermeisterin Ingrid Salamon und Landesrat Heinrich Dorner.

von Michael Pekovics

In der Vorwoche haben die Schlussveranstaltungen zur großen KURIER-Umfrage für das Burgenland begonnen. Den Anfang machten Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) in Neusiedl am See und Thomas Steiner (ÖVP) in Eisenstadt, beide stellten sich im Rahmen der KURIER Bürgergespräche der Diskussion mit den Anwesenden.

In dieser Woche finden zwei weitere Bürgergespräche statt, nämlich heute, Dienstag, in der Bauernmühle Mattersburg mit Bürgermeisterin Ingrid Salamon und Landesrat Heinrich Dorner (beide SPÖ), und am Donnerstag im Offenen Haus Oberwart mit Landtagsabgeordneten Christian Drobits (SPÖ) und Bürgermeister Georg Rosner (ÖVP) – Einlass ist jeweils um 17 Uhr, Beginn um 17.30 Uhr.

Kinderbetreuung

Im Rahmen der KURIER-Umfrage wurden verschiedene Themen behandelt, unter anderem auch das Thema Kinderbetreuung. Da ließ Landeshauptmann Doskozil in der Vorwoche mit der Ankündigung aufhorchen, dass der Besuch von Kindergärten künftig in allen Gemeinden gratis sein soll und gleichzeitig das Angebot, also die Öffnungszeiten, harmonisiert werden sollen. Bei der KURIER-Umfrage stellte sich heraus, dass für rund 61 Prozent der befragten Mattersburger der Ausbau des Angebots der Kinderbetreuung sehr wichtig wäre, für 18 Prozent ist dieses Thema hingegen nicht wichtig und 21 Prozent hatten keine Meinung dazu.

Nord-Süd-Gefälle

Auffallend dabei ist, dass es beim Thema Kinderbetreuung ein Nord-Süd-Gefälle gibt. Die größte Zustimmung auf die Frage Wie wichtig wäre es Ihnen, dass das Kinderbetreuungsangebot verbessert und ausgebaut würde? gab es nämlich im Südburgenland: Mehr als drei Viertel aller Befragten antworteten mit sehr wichtig. Im Mittelburgenland fielen die Antworten mit 70,3 Prozent für sehr wichtig ähnlich aus wie im Nordburgenland, wo dieses Thema für 67,5 Prozent sehr wichtig ist.

Beim Bürgergespräch in Mattersburg werden aber noch zahlreiche weitere Themen zur Sprache kommen, wie etwa der Verkehr sowohl in der Stadt als auch öffentlich, die Attraktivität der Innenstadt, günstiges Wohnen oder die Sicherung der Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen. Oder aber die Frage, wie es in Zukunft mit dem KUZ Mattersburg weitergehen soll.

Michael Pekovics