Die Frontansicht bleibt auch nach der Sanierung erhalten. Ein neues Stiegenhaus mit Sanitärräumen wird den Hintereingang des Rathauses prägen

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Oberwart

Rathaus wird bis 2017 saniert

4,5 Millionen Euro wird der Umbau kosten, 2017 soll das Projekt fertig sein.

von Roland Pittner

09/06/2015, 06:00 AM

Der Putz fällt teilweise schon hinunter, Feuchtigkeit und Schimmelbefall im Inneren. Das Oberwarter Rathaus ist in die Jahre gekommen. Höchste Zeit für eine Sanierung, die auch am 1. September im Gemeinderat beschlossen wurde. "Das Rathaus Oberwart soll zu einem modernen und bürgerfreundlichen Verwaltungsgebäude werden", sagt Bürgermeister Georg Rosner.

Das Rathaus am Hauptplatz wurde 1905 errichtet, in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs wurde es in Brand gesteckt. Bis 1949 wurde es wieder aufgebaut und konnte seiner Bestimmung übergeben werden. Eine umfangreiche Sanierung habe es seit damals nicht gegeben. Der Zahn der Zeit nagt an allen Ecken und Enden: Feuchtigkeit, Schimmelbefall und Barrieren für alte und gehbehinderte Menschen sind Umstände, mit denen die Verwaltung und die Bürger seit Jahrzehnten zu kämpfen haben. Demnächst soll sich das ändern.

Fünf Architekten gaben einen Entwurf für die Sanierung ab. Eine Jury, die sich sowohl aus Fachjuroren als auch politischen Vertretern der Stadt zusammensetzte, hat die eingereichten Projekte bewertet. Als Sieger ging der Vorschlag von Architekt Gerald Prenner hervor. Die Planungsarbeiten wurden an den Architekten übergeben. "Das alte Rathausgebäude trägt mit seiner symmetrischen historisierenden Fassade wesentlich zum Straßenbild von Oberwart bei. Die Erhaltung der Ansicht im Zuge der Sanierungsmaßnahmen stellt ein wichtiges Kriterium dar", erklärt Prenner.

Barrierefrei

Da das Rathaus künftig barrierefrei begehbar sein soll, wird eine vorgelagerte Rampenanlage in Sichtbeton gebaut, die auch Sitznischen für Wartende bei der Bushaltestelle anbietet. Im Foyer und im hinteren Bereich des Gebäudes kommt es zu einer umfassenden Neugestaltung. Auch der Rathaussaal soll für Empfänge modernisiert werden.

Das gesamte Gebäude wird auch thermisch saniert und neue Fenster bekommen. Die Errichtungskosten werden sich auf rund 4,5 Millionen Euro belaufen. 2017 soll das Haus dann in neuem Glanz erstrahlen.

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