Chronik | Burgenland
04.01.2012

Pinkafeld: „Pipifeine Pflege“ für Autos

Martin Marosi wagte den Schritt in die Selbstständigkeit. Er bietet ein besonderes Reinigungsservice rund ums Auto an.

Pipifein ist das Topangebot, da ist alles dabei“, sagt Martin Marosi. Der Pinkafelder hat sich mit seiner Autowaschanlage selbstständig gemacht. „Ich habe etwas gesucht, dass ich gerne mache“, erklärt der Jungunternehmer, der seinen Job als Fahrschullehrer gekündigt und seine eigene Firma eröffnet hat.

Bereut hat er es bisher noch nicht, die Geschäfte mit den sauberen Autos laufen glänzend. Ein paar Fahrzeuge habe er jeden Tag. Außerdem wollte er klein anfangen und sich nicht gleich „in Schulden stürzen“. Also mietete er eine Halle in Pinkafeld, kaufte einen Hochdruckreiniger und andere Putzutensilien, fertigte ein Konzept an und startete durch. „Ich hatte die Idee, und gemeinsam mit der Agentur Zartl habe ich das Unternehmen auf den Weg gebracht“, sagt Marosi. Die Dienstleistung war eine Marktlücke, Ähnliches gibt es bisher im Südburgenland nicht.

Zwischen zwei und sechs Stunden dauert die Reinigung, je nach Größe des fahrbaren Untersatzes. Geputzt wird alles, und zwar vom Chef persönlich, denn Angestellte hat die Kleinfirma nicht. „Ich habe auch spezielle Geräte, um die Polstersitze zu reinigen, so geht die Arbeit für mich leichter von der Hand“, erklärt der Putzprofi. Die Pakete gehen von „Fein“ bis „Pipifein“ und kosten zwischen 39 und 99 Euro. Wer sein Auto nicht selbst zur Pflege bringen will, für den gibt es ein Hol- und Bring-Service. „Dann steigt man nach der Arbeit wieder in sein sauberes Auto ein“, sagt Marosi.

Nachfrage

Steinig sei der Weg zum Unternehmer nicht unbedingt gewesen. „Die Wirtschaftskammer hat mir Schritt für Schritt bei der Gründung geholfen“, erklärt der 32-Jährige. Kurz vor dem Start sei er jedoch schon auf Nadeln gesessen, weil er nicht wusste, wie es anlaufen werde. Doch die Nachfrage ist da und auch rund um Weihnachten waren seine Gutscheine der Renner. Angebote für Fahrzeugflotten von Firmen gibt es auch. Die meisten Kunden seien ältere Personen, die ihr Auto nicht mehr selber putzen wollen. Pläne für die Zukunft hat Marosi bereits, ein Leihwagen-Service für Kunden sei bereits in Planung.

www.marosi.at