Pfuscher drohten Auftraggeber umzubringen

Loipersbach - Streit um nicht korrekte Arbeitsweise endete mit einer Todesdrohung.

Auf dreiste Betrüger ist ein Gewerbetreibender am Mittwoch in Loipersbach hereingefallen. Drei Männer haben dem Unternehmer angeboten, seine Firmeneinfahrt "für wenig Geld" günstig zu asphaltieren, berichtete die Polizei.

Da die Asphaltierer ihre Arbeit nicht ordnungsgemäß erledigten und der Firmeneigentümer daraufhin nicht zahlen wollte, kam es zum Disput. Daraufhin bedrohten die Männer den Firmenchef und seine Mitarbeiter mit dem Umbringen und Anzünden des Gebäudes.

Unzufrieden 

Gegen 13 Uhr sollen drei schlecht Deutsch sprechende Ausländer den Firmeninhaber auf der Straße angesprochen und ihm ihre Dienste angeboten haben. "Schon bald nach dem Start war dem Mann klar, dass es sich bei den Männern um Pfuscher handelt, die die Arbeit nicht korrekt ausführen können", erzählt ein Polizist.

Er war mit dem Ergebnis der mit Spritzbitumen und Splitt asphaltierten Einfahrt nicht zufrieden. Als der Unternehmer darauf bestand, dass die Spritzdecke vereinbarungsgemäß fertigzustellen sei, wurde er von den Arbeitern bedroht, bevor diese das Weite suchten. "Wir gehen davon aus, dass der Herr durch die Drohung in Angst und Unruhe versetzt wurde", sagte ein Polizist.

Die Polizei ermittelt nun wegen Betrug und gefährlicher Drohung.

( Kurier ) Erstellt am 05.12.2011