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Chronik | Burgenland
05/23/2019

Noroviren-Entwarnung: Proben waren negativ

Nach der Sorge um großflächige Noroviren-Verbreitung im Bezirk Mattersburg kommt Entwarnung: Keine weiteren Erkrankungen.

Begonnen hatte die Serie in der Volksschule Draßburg, wo mehrere Kinder an Brechdurchfall litten. Eine Analyse der entnommenen Proben bestätigte: Es handelt sich um Noroviren. Die Schule wurde gesperrt und desinfiziert. Als wenige Tage später ähnliche Fälle in den Neuen Mittelschulen Schattendorf und Mattersburg auftraten, ließ die Bezirkshauptmannschaft auch diese Bildungseinrichtungen schließen und desinfizieren. In beiden Fällen enthielten die Proben jedoch keine Noroviren.

Sehr wohl aber jene, die nach Krankheitsfällen im Kindergarten Neudörfl genommen wurden. Dort bestätigte die Analyse drei Noroviren-Infektionen. Kindergarten und Kinderkrippe wurden gesperrt und der Landesdesinfektor zu Hilfe gerufen, um die Einrichtung zu säubern. Als nach Freigabe des Kindergartens am Montag dann allerdings erneut ein Kind an Erbrechen erkrankte, musste noch einmal desinfiziert werden. Noroviren wurden in den neuerlich genommenen Proben aber nicht gefunden.

Laut BH keine neuen Verdachtsfälle

Am Mittwoch traf nun auch das Ergebnis aus der Volksschule Rohrbach ein, die am Freitag geschlossen und am Wochenende gesäubert worden war. Auch hier könne Entwarnung gegeben werden, bestätigt man seitens der Bezirkshauptmannschaft Mattersburg. Neue Verdachtsfälle seien bisher ebenfalls keine gemeldet worden.