Chronik | Burgenland
12.06.2018

Nickelsdorf grüßt seine Rocker

Mehr als 200.000 Besucher werden beim heurigen Nova Rock Festival erwartet, die Anreise begann am Dienstag

Dienstagnachmittag stehen schon die ersten Camper und Busse in Warteposition. Um 16 Uhr dürfen sie ihre Fahrzeuge am Caravan Parkplatz abstellen und das 14.  Nova Rock kann für sie beginnen. „Einige hundert Fahrzeuge sind schon da, aber es ist noch keine Spur von einem Stau“, sagt Nickelsdorfs Bürgermeister Gerhard Zapfl am Dienstag. Für die Nickelsdorfer sei das Festival jedes Jahr ein Höhepunkt. „Beim Frühschoppen am Sonntag wird wieder Wendis Böhmische Blasmusik aus Nickelsdorf auftreten, der Musikverein trägt unsere Identität auf die Bühne“, sagt Zapfl.

Neben der Blasmusik aus Nickelsdorf werden Stars wie Marylin Manson, Volbeat oder Iron Maiden das Publikum begeistern. Abgesagt haben die Toten Hosen, sie wären der Hauptact am Donnerstag gewesen.

Anreise

Der Campingplatz wird heute, Mittwoch, eröffnet, und am Abend gibt es eine Partyzone. Auf den großen Zufahrtsstraßen zum Veranstaltungsgelände ist wie jedes Jahr hohes Verkehrsaufkommen zu erwarten. Bei starker Anreise auf der Ostautobahn (A4) ist bei Bedarf – zusätzlich zur Festival-Autobahnabfahrt Nickelsdorf – auch die Ausfahrt Mönchhof eine gute Alternative, teilt die Polizei mit. „Die längsten Staus und dadurch die größte Geduld werden die Verkehrsteilnehmer zu den Spitzenzeiten Donnerstagabend und Freitag rund um die Mittagszeit beweisen müssen“, weiß Polizeisprecher Helmut Greiner aus Erfahrung. Bei mehr als 200.000 Besuchern ist es jedes Jahr eine große logistische Herausforderung, die An- und Abreise in geordnete Bahnen zu lenken. Die Polizei wird verstärkt im Einsatz sein.

Aber nicht nur auf den Straßen, auch am Festivalgelände zeigen die burgenländischen Ordnungshüter Präsenz. „Wir werden mit einer eigenen Polizeiinspektion vor Ort sein“, sagt Greiner. Gleich neben der Zentrale des Roten Kreuzes ist die PI Nova Rock zu finden. Für das Rote Kreuz ist das Musikfestival der größte Sanitätsdienst im Burgenland. Mehr als 100 Sanitäter sind rund um die Uhr gleichzeitig im Einsatz.

Der Großeinsatz für den ÖAMTC wird erst am Ende des Festivals erwartet. Aber auch die Pannenfahrer werden ab Mittwoch verstärkt auf den Zufahrten und auch am Gelände unterwegs sein. Ab Donnerstag ist der Festival-Stützpunkt des Mobilitätsclubs besetzt. „Am meisten ist natürlich bei der Abreise los“, weiß Andreas Müller, ÖAMTC-Pannenfahrer mit vielen Jahren Nova-Rock-Erfahrung. „Verlorene Schlüssel und leere Batterien machen den Großteil der Einsätze aus. Aber auch platte Reifen und defekte Kühler sind häufig.“

Teamwork

Die Zusammenarbeit von Gemeinde, Veranstalter, Behörden und Einsatzorganisationen habe sich bewährt. „Wir können daher sicherstellen, dass von behördlicher Seite alles getan worden ist, um einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten“, erklärt Birgit Lentsch, Bezirkshauptfrau von Neusiedl am See. „Es ist alles gut organisiert und wir hoffen, dass alles positiv abläuft“, sagt Bürgermeister Zapfl.

www.novarock.at