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Chronik Burgenland
12/05/2011

Neusiedl: Kein Ende der Einbruchsserie

Nach neun Einbrüchen in Halbturn zogen Täter unbemerkt ab. In Neusiedl wurden Kriminelle von Helikopter verfolgt.

von Theresa Gsellmann

Dreiste Einbrecher machen derzeit den Bezirk Neusiedl am See unsicher. In Halbturn schlugen bisher unbekannte Täter neun Mal zu, in Neusiedl am See lösten Kriminelle eine Großfahndung samt Hubschraubereinsatz aus. Die Polizei vermutet professionelle Banden hinter den Delikten.

Einer aufmerksamen Frau ist es zu verdanken, dass Einbrecher in Neusiedl am See ohne Beute wieder abzogen. Zwei Männer hebelten Samstagabend gegen 19.30 Uhr eine Kellertür in einem Wohnungsviertel nahe der Bahn aus und versuchten mit Werkzeugen in die Kellerabteile einzudringen. Dabei dürften die Täter offensichtlich von einer Mieterin gestört worden sein. Die Frau informierte den Hausbesorger, der bei der Polizei Alarm schlug. Die vorerst zu Fuß flüchtenden Einbrecher wurden von einem Hausbewohner verfolgt, konnten aber entkommen. Auch acht herbeigeeilte Polizeistreifen mit Diensthunden und ein Hubschrauber konnten die Männer, die ihre Flucht vermutlich in einem Auto fortsetzten, nicht stellen. Laut Bezirkspolizeikommando dürfte sich die selbe Bande bereits vor zehn Tagen in diesem Viertel versucht haben.

Neun Einbrüche

In Halbturn hatten es Unbekannte auf Scheunen und Garagen abgesehen. Die Täter gingen in der Zeit von Freitag, 16 Uhr bis Samstag, 13 Uhr, ans Werk. In neun Fällen kletterten Kriminelle über Einfriedungen von Häusern, um aus Schuppen, Scheunen und Garagen Werkzeuge, Reifen und Räder zu stehlen. Die Täter konnten sich mit dem Diebesgut in unbekannter Höhe unbemerkt davon machen. Aufgrund der Menge der gestohlenen Gegenstände geht die Polizei von einer größeren Tätergruppe mit mehreren Fahrzeugen aus.