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Eisenstadt: Wichtige Einfahrtsstraße verliert Fahrspuren

In Eisenstadt wird die Mattersburger Straße umgebaut. Ein Pilotprojekt bringt weniger Fahrstreifen und neue Querungen.
Vier Anzugträger und eine Frau präsentieren ein „Burgenland zu Fuß“-Schild und ein Plakat zur Verkehrssicherheit.

Auf der Mattersburger Straße in Eisenstadt kommt es ab Mitte August zu Änderungen für Verkehrsteilnehmer. Im Rahmen eines dreimonatigen Pilotprojekts wird die rund 1,3 Kilometer lange Strecke neu organisiert, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit der wichtigen Einfahrtsstraße zu erhalten. 

Kern der Maßnahme ist eine geänderte Verkehrsführung

  • In jede Fahrtrichtung steht künftig nur mehr ein Fahrstreifen zur Verfügung. Der jeweils zweite Fahrstreifen wird mit Leitbaken abgesichert. Dadurch wird der motorisierte Verkehr gebündelt.
  • Gleichzeitig entstehen entlang der Strecke an sechs Standorten neue, provisorische und beleuchtete Querungsmöglichkeiten. Diese richten sich insbesondere an Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende, die die Straße künftig leichter und sicherer queren können sollen.

Die Standorte der Querungen wurden laut Projektverantwortlichen an bestehenden Wegebeziehungen und Sichtverhältnissen ausgerichtet. Ergänzend sorgen Markierungen, Beleuchtung und Leitbaken für eine klare Verkehrsführung.

Während der dreimonatigen Testphase werden Verkehrsaufkommen, Verkehrsfluss und Auswirkungen auf das umliegende Straßennetz beobachtet. Auch die Erfahrungen der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer fließen in die Auswertung ein.

Offen ist, wie sich die Änderungen im Alltag bewähren. Erst nach Abschluss des Pilotprojekts und der Auswertung aller Daten soll entschieden werden, ob und welche Maßnahmen dauerhaft umgesetzt werden.

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