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720.000 Euro für fünf Rückhaltebecken

In St. Georgen hat der Bau des ersten von fünf neuen Hochwasserrückhaltebecken begonnen.
Grünes Verbotsschild an einem Rückhaltebecken vor hügeliger Wiese und blauem Himmel.

An den Abhängen des Leithagebirges in Eisenstadt und im Stadtteil Kleinhöflein gibt es sie schon länger. Jetzt werden auch im östlichen Eisenstädter Stadtteil St. Georgen Rückhaltebecken zum Schutz vor Hochwasser errichtet. Am Montag erfolgte der Spatenstich für die erste von insgesamt fünf Anlagen. Finanziert wird das Projekt vom Landwirtschaftsministerium, Land Burgenland und der Landeshauptstadt. Mit der Errichtung des neuen Rückhaltebeckens „Hummelbühel“ werde ein weiterer Schritt zum Schutz vor Starkregenereignissen gesetzt, heißt es.

Die Gesamtbaukosten für die Errichtung aller fünf Anlagen belaufen sich auf 720.000 Euro. Davon werden 47,9 Prozent vom Bund gefördert, 40 Prozent der Kosten kommen vom Land Burgenland, den Rest von 12,1 Prozent trägt die Stadtgemeinde Eisenstadt. Das Stauvolumen der Rückhalteanlagen beträgt 18.800 Kubikmeter, die Dammhöhe fast zwölf Meter. Das Rückhaltebecken soll bis Juli 2027 fertiggestellt sein.

25 Projekte in Bau

„Aktuell befinden sich 25 Projekte in den Bereichen Hochwasserschutz und Ökologisierung im Burgenland in der Umsetzung“, sagte der zuständige Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner (SPÖ) gestern im Rahmen des Spatenstichs. „Der Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger hat oberste Priorität“, betonte der Eisenstädter Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP).

Deswegen investiere die Stadt gemeinsam mit Land und Bund seit Jahrzehnten in den Hochwasserschutz. Insgesamt wurden bisher bereits mehr als 13 Millionen Euro für Rückhaltemaßnahmen aufgewendet, berichtete der Eisenstädter Stadtchef. Bis dato schützen die Rückhaltebecken Kleinhöfleinerbach, Antonigraben I und II, Gloriettegraben, Buchgraben, Sandgrube, Eisbach, Tiergarten und zuletzt der Ochsengraben in Kleinhöflein die Landeshauptstadt vor Überschwemmungen.

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