Masterplan für Seebad: Geplante Umgestaltung nimmt Formen an

Neusiedl…
Foto: /Carla Lo, Baumschlager Hutter ZT GmbH Ein Hotel und Restaurant sollen entstehen

Der Siegerentwurf wurde am Mittwoch präsentiert. Nun beginnt Dialog mit allen Beteiligten.

Die Liegewiese erhalten, Seerestaurant und Hotel zusammenlegen, das Wasserbecken neu planen – die Ideen für das Neusiedler Seebad sind vielfältig. Rund 300 Interessierte haben sich Mittwochabend im Weinwerk versammelt, um der Präsentation der Pläne beizuwohnen.

Mittels eines Architektenbewerbes wurde die Umgestaltung ausgeschrieben. Fünf Bewerber kamen in die engere Auswahl. Nun wurde das Siegerprojekt den Bürgern vorgestellt. Das Team rund um Landschaftsarchitektin Carla Lo und die Architekten Baumgartner Hutter haben den Zuschlag bekommen.

Der Masterplan, der von den beiden Büros ausgearbeitet wurde, soll die Grundlage für die weiteren Schritte sein. "Der Masterplan ist eine Zielvorstellung und ein Leitfaden, wie das Seebad einmal aussehen soll. Nun geht es Schritt für Schritt in Richtung Neugestaltung", sagt Carla Lo.

Offener Prozess

Unter Einbeziehung aller Beteiligten am See werden in den kommenden Monaten die weiteren Schritte besprochen. Diese sollen dann wieder der Bevölkerung vorgestellt werden. "Es war von Anfang an ein offener Prozess. Die Bürger konnten immer ihre Meinung einbringen und mitreden", sagt die Landschaftsarchitektin. Der zuständige Stadtrat Thomas Halbritter (ÖVP) betont ebenfalls die Einbindung der Bürger. "Das war von Anfang an wichtig. Das Seebad ist das Bad der Neusiedler, da sollen sie mitreden können."

In Sachen nächster und damit konkreter Schritte wolle man so bald als möglich mit allen Beteiligten reden. "Wir wollen das relativ zügig machen. Das Siegerprojekt wurde präsentiert, jetzt geht es an die Arbeit. Hotelbetreiber, Investor, Segelschule, alle am See Beteiligten gehören miteinbezogen", sagt Halbritter.

Nach der Wahl

Einen Beschluss des Gemeinderates soll es erst nach der Wahl geben. Laut Architektin Carla Lo werde man frühestens in zwei Jahren erste Schritte der Umgestaltung sehen.

(kurier) Erstellt am
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