Neue Bauweise: Radwegbrücke trägt bis zu acht Tonnen
Dank guter Vorbereitung klappte die Einhebung reibungslos.
Seit Mittwoch ist die neue Radwegbrücke in Lutzmannsburg über den Ribicabach in Betrieb. Die Verbindung zwischen Bachgasse und den Winkelgärten soll künftig eine sichere Querung für Radfahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger ermöglichen.
Realisiert wurde das Bauwerk als vorgefertigtes Systemelement. Die Brücke ist 6,70 Meter lang und 3,30 Meter breit. Sie wurde weitgehend fertig auf die Baustelle geliefert und montiert.
Zum Einsatz kam „Ultra High Performance Concrete“ (UHPC), ein zementgebundener Baustoff mit hoher Festigkeit und Dichte. Trotz einer Bauhöhe von 15 Zentimetern ist die Brücke für Dienstfahrzeuge bis zu acht Tonnen ausgelegt.
Wege werden kürzer
Diese Bauweise ermöglicht schlanke Bauteile bei reduziertem Materialeinsatz. Gleichzeitig gilt das Material als widerstandsfähig gegenüber Witterung, Frost und Feuchtigkeit und altert langsamer als herkömmlicher Beton. Der Instandhaltungsaufwand soll dadurch reduziert werden. Die Einhebung der Brücke erfolgte in kurzer Zeit. Laut Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner wurde damit „ein konkreter Beitrag zur Verkehrswende und zur Erhöhung der Lebensqualität in Lutzmannsburg“ geleistet.
Auch Bürgermeister Roman Kainrath hob den wichtigen Lückenschluss im Alltagsradverkehr hervor. Christine Zopf-Renner von der Mobilitätszentrale betonte die Bedeutung der Verbindung für Gäste und Freizeitradler.
Umgesetzt wurde das Projekt von SW Umwelttechnik. Vorstand Klaus Einfalt bezeichnete die Brücke als nachhaltige Infrastruktur. Die neue Querung soll Wege innerhalb der Gemeinde verkürzen und den Alltagsradverkehr stärken.M. Pekovics
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