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Langeweile
12/19/2014

Schüler legten Steine auf Bahngleise

Drei Schüler im Alter von zwölf und 13 Jahren ausgeforscht - Lokführer musste Zug stoppen.

Drei Schüler haben faustgroße Steine auf Bahngleise der ÖBB zwischen Eisenstadt und Wulkaprodersdorf (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) gelegt. Der Lokführer eines Triebwagens bemerkte ein Rütteln und stoppte den Zug, berichtete die Polizei am Freitag. Als Motiv nannte das Trio - ein Zwölfjähriger und zwei Dreizehnjährige - "Langeweile".

Die Buben hatten den Zug von Eisenstadt nach Sopron versäumt und machten sich deshalb am Bahngleis auf den Weg in Richtung Wulkaprodersdorf. Dabei platzierten sie die Steine auf den Schienen. Gegen 16:45 Uhr passierte ein Triebwagen die Stelle. Als er ein Rumpeln spürte, hielt der Lokführer sofort an, untersuchte die Gleise und bemerkte er die Steine. Und er sah auch die drei Schüler in der Nähe.

Der Fahrdienstleiter verständigte die Polizei, Beamte griffen das Trio auf. Die Burschen - sie sind aufgrund ihres Alters nicht strafmündig - wurden ihren Eltern übergeben. Der Lokführer fuhr im Schritttempo in Richtung Eisenstadt weiter. Durch den Vorfall verspätete sich die Triebwagengarnitur um eine Viertelstunde, so die Polizei. Der Zug wird nun auf Schäden untersucht.

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