Landesholding: Vier Chefposten ausgeschrieben, einer bisher besetzt

Führung der Spitalsgesellschaft wird erweitert, Medizin-Uni neu besetzt.
Thomas Orovits
Ein lächelnder Mann im Anzug sitzt am Steuer eines Busses.

Vor Weihnachten wurden im Landesamtsblatt für drei Gesellschaften der Landesholding insgesamt vier Geschäftsführerposten ausgeschrieben: Zwei für die Spitalsgesellschaft (CEO und COO), je einer für die medizinische Privatuniversität und die Verkehrsbetriebe (VBB).

Besetzt, genauer wiederbesetzt, ist bis dato nur das Steuerrad der Verkehrsbetriebe. Wolfgang Werderits bleibt operativer Geschäftsführer der VBB, wurde dieser Tage mitgeteilt.

Dauer der Bestellung? Keine Angabe

Dass Geschäftsführergehälter in Landesgesellschaften ein gut gehütetes Geheimnis sind, ist nicht neu. Neu ist aber, dass mittlerweile nicht einmal mehr die Dauer der Bestellung – etwa drei oder fünf Jahre – bekannt gegeben wird.

Während Werderits für sich in Anspruch nimmt, den öffentlichen Verkehr „revolutioniert“ zu haben, sehen ihn private Busbetreiber als Totengräber ihrer Existenz.

Und die anderen Ausschreibungen? Auf die KURIER-Frage nach Zahl der Bewerberinnen und Bewerber und dem Stand im Verfahren heißt es von der Spitalsgesellschaft: „Die Entscheidung wird demnächst getroffen und kommuniziert. Wir bitten um Verständnis“.

Zahl der Geschäftsführer steigt

Ob das vor der Rückkehr des rekonvaleszenten LH und Gesundheitsreferenten Hans Peter Doskozil ist, wird man sehen. Fix ist, dass die Zahl der Geschäftsführer steigt. Die Spitälergesellschaft hat zwei, künftig drei. Die Medizin-Uni ist neu.

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