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Hitze zwingt Bio-Betriebe zum Futterzukauf

Hitze im Burgenland: Bio-Betriebe dürfen konventionelles Futter zukaufen, um ihre Zertifizierung zu behalten.
Mehrere Kühe und Kälber stehen auf einer trockenen Weide im warmen Abendlicht.

Die anhaltende Trockenheit stellt Bio-Agrarbetriebe im Burgenland vor große Herausforderungen. Tierhaltungsbetriebe können daher den notwendigen Zukauf von konventionellem Futter per Bescheid genehmigen lassen, ohne ihre Bio-Zertifizierung zu verlieren. Betroffenen Betrieben soll rasch geholfen werden, erklärte Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner.

Hintergrund ist der geringe Ertrag von Wiesen und Weiden. Diese liefern derzeit deutlich weniger Futter, sodass die Eigenversorgung vielerorts nicht ausreicht. Während konventionelle Betriebe auf Ersatzfuttermittel zurückgreifen können, sind diese in Bio-Qualität nicht ausreichend vorhanden.

Bio-Betriebe können den Zukauf von konventionellem Futter daher mittels Bescheid genehmigen lassen. Genehmigt werden können unter anderem Grünfutter, Trockenfutter, getrocknetes Gras sowie Futterpellets.

Im Burgenland wurde dieses Verfahren bereits 2017 angewandt. Aktuell wird mit bis zu 30 Anträgen gerechnet.

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