Graffiti-Sprayer ausgeforscht

Symbolbild
Foto: AP/Wilfredo Lee

Mehrere Sprayer haben im Raum Pinkafeld einen Schaden von rund 37.000 Euro verursacht.

Schluss mit Lustig. Nach intensiven Ermittlungen konnte die Polizei mehrere Personen ausforschen, die verdächtigt werden, für die zahlreichen Graffitis verantwortlich zu sein, die seit etwas mehr als einem Monat im Raum Pinkafeld aufgetaucht sind. Dabei haben die Sprayer bisher einen Schaden von rund 37.000 Euro verursacht.

Laut Mitteilung der Sicherheitsdirektion Burgenland wurden am Donnerstag mehrere Personen einvernommen, die teilweise auch schon geständig sind. Nähere Details wollte die Polizei am Donnerstag nicht bekannt geben, da die Ermittlungen derzeit noch laufen.

Nachahmungstäter

Die Pinkafelder Gruppe dürfte jedoch nichts mit jenen "Kollegen" zu tun haben, die in der Nacht auf Mittwoch am Bahnhof in Neckenmarkt zwei ÖBB-Waggons auf einer Länge von acht Metern mit Graffitis besprüht haben. Die Polizei vermutet, dass es sich dabei um Nachahmungstäter handelt, die von den Pinkafelder Sprayern zur Tat ermutigt worden sind.
Die Sprayerbande im Bezirk Oberwart hatte in den vergangenen Wochen besonders unter der Bevölkerung für Aufregung gesorgt. Zahlreiche Personen orteten hinter den Aktionen einen extremistischen Hintergrund. Die Polizei beruhigte jedoch und teilte mit, dass es sich um keine rechtsradikale Bande handle. Zufrieden ist Pinkafelds Bürgermeister Kurt Maczek, der sogar eine Prämie für Hinweise auf die Täter ausgesetzt hat: "Ich muss unserer Polizei gratulieren, sie hat ausgezeichnete Arbeit geleistet." Die Sprayer hatten Hausfassaden, Plakatwände, Verteilerkästen, Waggons und Firmengebäude beschmiert.

(kurier) Erstellt am
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