Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

77 Prozent mit Gesundheitsversorgung zufrieden

Die Meinungsforscher Peter Filzmaier und Christina Matzka sowie LH Hans Peter Doskozil und Florian Schlechtleitner von der Gesundheit Burgenland präsentierten die Studie.
Gesundheit Burgenland

Im Auftrag des Landes hat das Institut für Strategieanalysen von Peter Filzmaier rund 1.000 Burgenländerinnen und Burgenländer ab 16 Jahren zur Gesundheitsversorgung im Land befragt. Für Vergleichswerte wurden auch 500 Österreicher befragt. Die Interviews wurden von Triple M Matzka im vergangenen Herbst durchgeführt – also vor den Debatten um Medizin-Uni und Herzchirurgie.

„Burgenländerinnen und Burgenländer beurteilen nicht nur die aktuelle Gesundheitsversorgung positiv, sondern blicken auch wesentlich optimistischer in die Zukunft. Das spricht für ein hohes Vertrauen in das Gesundheitssystem des Landes“, fasste Filzmaier die Gesundheitsstudie am Mittwoch zusammen. 

Über drei Viertel der Befragten (77 Prozent) zeigten sich mit der Gesundheitsversorgung zufrieden. Während österreichweit 45 Prozent mit einer Verschlechterung rechnen, seien es im Burgenland nur 29 Prozent.

Untersucht wurde auch, warum Menschen statt eines Hausarztes die Ambulanz aufsuchen. Ausschlaggebend seien Warte- und Öffnungszeiten. Die Zufriedenheit mit einer stationären Behandlung war groß, acht von zehn Befragten beurteilten die Behandlung in einem burgenländischen Spital „sehr gut“ oder „eher gut“.

„Die Ergebnisse zeigen, dass unser Weg richtig ist. Gesundheit ist keine Frage des Wohnortes und darf auch nicht von finanziellen Möglichkeiten abhängen“, sagte LH und Gesundheitsreferent Hans Peter Doskozil. Das Land investiere jährlich rund 200 Millionen Euro aus dem Landesbudget in den Betrieb der Kliniken.

Kommentare