Chronik | Burgenland
05.10.2018

„Fundermax“ baut neue Anlage um 24 Millionen Euro

"Fundermax" erweitert den Standort in Neudörfl, Spatenstich ist am 25. Oktober, 200 Jobs werden dadurch gesichert

Neudörfl„FunderMax“ erzeugt seit mehreren Jahrzehnten am Standort in Neudörfl Rohspanplatten und ist ein wichtiger Lieferant für Ökostrom und Fernwärme in der Region. Um eine möglichst ressourcenschonende und ökologisch nachhaltige Produktion zu sichern, setzt man einen weiteren entscheidenden Schritt: Das Unternehmen errichtet eine neue Holzverwertungsanlage mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 24 Millionen Euro.

Rund um die Anlage kommt es immer wieder zu Anrainerbeschwerden von Neudörfler Bürgern. Diese könnten in Zukunft aber vielleicht der Vergangenheit angehören oder zumindest weniger werden. Das lässt zumindest ein Statement des Unternehmens vermuten: „Die umfassende Verwertung von Holz wird durch die neue Holzverwertungsanlage weiter vorangetrieben und wie bisher am neuesten Stand der Technik umgesetzt. Das wird sich auch weiter positiv auf die Auswirkungen der Produktion auf die Umwelt auswirken“, heißt es.

200 Jobs gesichert

Mit der neuen Anlage soll die Aufbereitung des Recyclingholzes durch Einsatz der bestehenden Aufbereitungsanlage zu optimiert werden.

„FunderMax rüstet sich damit für alle Herausforderungen der Zukunft und sichert weiterhin rund 200 Arbeitsplätze in der Region“, sagte ein Unternehmenssprecher zum KURIER.

Dass das Unternehmen ständig bemüht sei, durch Optimierungen und Verbesserung die Lärm- und Feinstaubbelastung einzudämmen, bestätigt mittlerweile auch Neudörfls Bürgermeister Dieter Posch.

Unternehmensdaten

„FunderMax“ produziert in Neudörfl hauptsächlich Spanplatten, die aus Sägeresten, Walddurchforstungs- und Altholz hergestellt werden.

Zusätzlich wird im Biomasse-Heizkraftwerk Energie erzeugt – und das nicht zu knapp: 540.000 Kubikmeter Rohspanplatten werden jährlich produziert, mit der Energie aus dem Heizkraftwerk werden 4400 Haushalte mit Fernwärme versorgt. Dadurch wurden die Emissionen laut „Fundermax“ um rund 18.000 Tonnen pro Jahr reduziert.

M. Pekovics