Chronik | Burgenland
26.07.2017

Frau in Neusiedl am See von Zug getötet

Leiche wurde erst am nächsten Tag von Zugführer entdeckt. Polizei schloss Fremdverschulden aus

Eine 54-jährige Nordburgenländerin ist am späten Dienstagabend im Ortsgebiet von Neusiedl am See von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Die Tote wurde Mittwochfrüh von einem Zugführer entdeckt, teilte die Polizei mit. Ermittlungen ergaben, dass es sich um einen Unfall gehandelt hat. Die Frau dürfte den herannahenden Zug nicht bemerkt haben.

Zu dem Unglück war es gegen 22.30 Uhr etwa 200 Meter vom Bahnhof Neusiedl entfernt gekommen. Die 54-Jährige aus dem Bezirk Neusiedl am See war auf den Gleisanlagen unterwegs gewesen und vom letzten Zug von Wien nach Wulkaprodersdorf erfasst worden sein. Der Zugführer dürfte die Frau nicht bemerkt haben. Fremdverschulden werde ausgeschlossen, hieß es von der Landespolizeidirektion Burgenland.

Die Frau war durch den Aufprall neben die Gleisanlagen geschleudert worden. Ihre Leiche wurde erst am Mittwoch gegen 9.00 Uhr vom Lokführer eines Zuges Richtung Wien gefunden. Die Bahnstrecke wurde daraufhin für drei Stunden gesperrt.