Flurbrände im Dutzend

© Bild: FF Forchtenstein

Die heimischen Feuerwehren hatten am Wochenende alle Hände voll zu tun. Von Nord bis Süd waren sie im Einsatz.

Frühlingshafte Temperaturen und Sonnenschein sowie trockener Boden dürften mit die Gründe sein, dass es dieser Tage zu einem empfindlichen Anstieg an Flur- und kleineren Waldbränden im Burgenland gekommen ist.

Dabei wird von den Verursachern die Gefahr des Abbrennens von Schnittgut bei diesen trockenen Verhältnissen offenbar unterschätzt, heißt es dazu von Seiten des Landesfeuerwehrkommandos Burgenland. Besser wäre es, das anfallende Schnittgut von Bäumen und Sträuchern fachgerecht zu entsorgen und nicht verbotenerweise gleich an Ort und Stelle zu verbrennen.

Alleine am Wochenende mussten die Wehren von Nord bis Süd zu einem Dutzend Einsätzen ausrücken. Die Brände konnten zum Glück rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.

In Deutschkreutz kam es während Schlägerungsarbeiten im Urbarialwald, bei denen auch eine Feuerstelle eingerichtet wurde, zu Funkenflug. Dadurch geriet trockenes Laub auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern in Brand.
Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich in Oberrabnitz, Bezirk Oberpullendorf. Auf einem Privatgrundstück wurde ein Karton verbrannt, in weiterer Folge griff das Feuer um sich und vernichtete 300 Quadratmeter Grasfläche.

In Mattersburg wurden Gartenabfälle verbrannt. Dabei griff das Feuer ebenfalls auf das trockene Gras in einem angrenzenden Garten und auf ein weiteres Nachbargrundstück auf einer Fläche von 300 Quadratmetern über.

Löscharbeiten

Die Feuerwehren Wiesen und Forchtenstein mussten zu einem Flurbrand am so genannten "Schwindelsgraben" ausrücken. Dabei standen rund zwei Hektar in Flammen. Der aufkommende Wind erschwerte die Löscharbeiten, weil immer wieder Bäume und Sträucher von neuem zu brennen begannen. Ein Übergreifen der Flammen auf eine angrenzende Hütte konnte von den Einsatzkräften verhindert werden. In Neusiedl am See stand aus unbekannter Ursache Grünbrache in Flammen. Dabei wurde eine Grasfläche von 8000 Quadratmetern zerstört.

( Kurier ) Erstellt am 12.03.2012