Schüler bauten 16 Attrappen für internationale Feuerwehr-Wettkämpfe

Die Vorbereitungen auf den Bewerb im Sommer laufen voll an.
Eine Gruppe von jungen Erwachsenen und mehreren Erwachsenen steht in einer Werkhalle vor technischen Geräten und Informationsplakaten.

Die Vorbereitungen für die internationalen Feuerwehrwettkämpfe (CTIF; 22. bis 26. Juli) in Eisenstadt laufen. Unlängst fand ein Arbeitsgespräch im Landespolizeikommando statt. Im Fokus stand die Zusammenarbeit von Feuerwehr und Polizei sowie das Verkehrs- und Parkplatzkonzept.

Ziel ist es, optimale Rahmenbedingungen für einen sicheren und reibungslosen Ablauf zu schaffen. Die internationalen Feuerwehrwettkämpfe in Eisenstadt werden mit rund 130 Feuerwehrgruppen aus 17 Nationen durchgeführt.

Fünf Männer in Uniformen sitzen an einem Konferenztisch und besprechen sich, auf einem Bildschirm steht „FEUERWEHR“.

Polizeichef Huber, Feuerwehrchef Kropf und Kollegen.

Parallel dazu laufen organisatorische und technische Vorbereitungen. An der HTBLA Eisenstadt wurden 16 Tragkraftspritzen-Attrappen für die Bewerbe entwickelt und gefertigt. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem Landesfeuerwehrkommando. Die Attrappen sollen bei den Feuerwehrleistungsbewerben für standardisierte Bedingungen sorgen, damit alle Wettkampfgruppen unter gleichen Voraussetzungen antreten. Gleichzeitig erleichtern sie die Organisation, da bisher baugleiche Löschpumpen von verschiedenen Feuerwehren bereitgestellt werden mussten, was mit zusätzlichem Aufwand verbunden war.

400 Stunden Bauzeit

Die Geräte bestehen aus einer Aluminiumbauweise, verfügen über eine witterungsbeständige Beschichtung sowie realitätsnahe Anschlüsse und sind für den Einsatz bei den Wettkämpfen ausgelegt.

Insgesamt wurden 16 Geräte gefertigt. Im aktuellen Projekt arbeiteten zwei Schüler der vierten Klasse Fachschule Maschinenbau gemeinsam mit ihren Lehrern rund 400 Stunden an vier Attrappen.

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