Extremradler fährt in 24 Stunden 111 Mal auf die „Alm“
Robert Grabner legt heuer noch eins drauf: Im Vorjahr ist der passionierte Rennradfahrer aus Eisenstadt in knapp 20 Stunden 88 Mal die Glorietteallee in seiner Heimatstadt hinaufgefahren. Die 100 Höhenmeter, die er dabei jedes Mal zurücklegte, entsprechen in Summe den 8.848 Metern des höchsten Gipfels der Erde – daher der Name „Everesting“. Am 28. Juni erfährt die Bergwertung unter verschärften Bedingungen eine Neuauflage, erzählt Grabner dem KURIER.
Dieses Mal will der 54-jährige Bankbeamte 111 Auffahrten oder 11.111 Höhenmeter in 24 Stunden abspulen. Start ist um Mitternacht. Nicht ändern werden sich die Strecke und der gute Zweck, für den der ambitionierte Hobbyradler die Strapazen auf sich nimmt.
Lieber heiß als nass
Gestartet wird beim Schlosspark-Eingang auf Höhe des ehemaligen Meierhofs der Esterhazy, Ziel ist das Restaurant auf der Gloriette, in Eisenstadt „Alm“ genannt. Und wie im vergangenen Sommer tritt Grabner auch heuer in die Pedale, um möglichst viel Spendengeld für Pro Mente zu sammeln. 8.000 Euro waren es bei der Premiere 2025. Das Geld floss in die Ausrüstung von Pro-Mente-Klienten und Nenngelder zur Vorbereitung auf die Special Olympics.
Wenn es recht heiß wird, stört das Grabner weniger als Regen. Denn bevor er rauffährt, muss der Biker die Glorietteallee hinunterbrettern. Bei nasser Fahrbahn ist das mehr als brenzlig.
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