188 Straftaten - Einbrecherbande im Burgenland ausgeforscht

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Die mutmaßlichen Täter sollen zwischen 2020 und 2023 188 Straftaten mit einem Schaden von 50.000 Euro verübt haben.

Eine Einbruchsserie von 188 Straftaten hat das Bezirkspolizeikommando Neusiedl am See geklärt. Sieben Männer und zwei Frauen verursachten einen Schaden von rund 50.000 Euro, berichtete die Landespolizeidirektion Burgenland am Mittwoch. 

Drei Verdächtige befinden sich bereits seit Herbst 2023 in Haft, die anderen wurden auf freiem Fuß angezeigt. Die Tätergruppe soll zwischen 2020 und Sommer 2023 in den Bezirken Neusiedl am See, Eisenstadt Umgebung und Bruck an der Leitha insgesamt 188 Straftaten verübt haben.

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Vorwiegend wurde in Vereinslokale und Baustellen eingebrochen, gestohlen wurde auch aus Selbstbedienungsautomaten und Zeitungskästen. Die erbeuteten Gegenstände dürften sie online verkauft und mit dem Erlös ihren Drogenkonsum finanziert haben.

Haupttäter waren dabei drei Österreicher im Alter von 25, 30 und 39 Jahren aus dem Nordburgenland. Bei den Mittätern handelt es sich um vier Männer aus Rumänien, Österreich, Bosnien und Herzegowina sowie Polen. Die beiden Frauen im Alter von 21 und 25 Jahren sind Österreicherinnen.

Zwei der Hauptbeschuldigten wurden im September, der dritte im Oktober des Vorjahres festgenommen. Alle drei sitzen in der Justizanstalt Korneuburg in Haft. Im Zuge der Erhebungen konnten weitere sechs Verdächtige ausgeforscht werden. Sie zeigen sich teilweise geständig und wurden angezeigt.

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