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Ein Kämpfer fürs Burgenlandkroatische: Mirko Berlakovich verstorben

Mirko Berlakovich ist im Alter von 85 Jahren verstorben. Jahrzehntelang hat er sich für den Fortbestand und die Entfaltung der Volksgruppe eingesetzt.
Mirko Berlakovich (3.v.li.)

Die Burgenlandkroaten trauern um Mirko Berlakovich, der Ende Juli im Alter von 85 Jahren verstorben ist. Berlakovich hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in vielfältiger Weise für den Fortbestand und die Entfaltung der Volksgruppe eingesetzt.

Er war langjähriger Direktor der Mittelschule Großwarasdorf (Veliki Borištof), auf seine Initiative erhielt die Schule 1994 überhaupt erst den Status einer zweisprachigen Einrichtung.

Der Mittelburgenländer war aber auch Autor und Präsident des Kroatischen Pressevereins in Eisenstadt sowie als erster Präsident des überregionalen Folkloreensembles Kolo Slavuj eine treibende Kraft der Tamburica- und Vokalmusikszene. Im vergangenen Sommer erhielt Berlakovich den Kulturpreis der Burgenlandkroaten und wurde zum Ehrenbürger von Großwarasdorf ernannt.

Buch zum 85er

Im heurigen April, anlässlich seines 85. Geburtstages, stellte der Kroatische Presseverein das Buch Naš Mirko („Unser Mirko“) vor, das sein Wirken dokumentiert.

Das Koordinationskomitee kroatischer Vereine und Organisationen erinnert daran, dass „sein Schaffen Generationen kroatischer Aktivisten geprägt hat.“ Berlakovich habe gezeigt, „wie wichtig es ist, unsere Sprache, unsere Traditionen und unser kulturelles Erbe im öffentlichen Leben zu bewahren“, heißt es in einer Würdigung des Koordinationskomitees.

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