© ZVG Hebenstreit

Kriminalität
10/18/2019

Dämmerungseinbrüche haben bald wieder Hochsaison

Immer mehr Haushalte setzen auf Alarmanlagen, das Land fördert die Anschaffung.

von Roland Pittner

Ein Haus am Ortsrand, ein uneinsehbarer Eingangsbereich oder ein voller Briefkasten und ein leerer Carport. Solche Liegenschaften sind einladend für Einschleichdiebe und Dämmerungseinbrecher. Mit dem Herbst haben diese Kriminellen nun auch wieder Saison und gehen auf ihre Streifzüge. „Heuer hatten wir zwar noch keinen klassischen Dämmerungseinbruch, aber die Zeit beginnt jetzt“, erklärt ein Polizeisprecher.

Sicherheit

Meist schlagen die Täter zu zweit oder in kleinen Gruppen zu. Mit einem Schraubenschlüssel oder anderem Werkzeug werden Terrassentüren oder Fenster aufgedrückt, in den Wohnräumen wird nach Wertsachen gesucht. 40 Prozent der Einbruchsdelikte finden laut Angaben der Exekutive zwischen November und Jänner statt. 30 Sekunden reichen, um eine ungesicherte Tür oder ein Fenster aufzuhebeln, dann dauert der Einbruch vom Eindringen bis zum Verlassen des Objekts mit der Beute durchschnittlich drei bis sieben Minuten. Eine Alarmanlage würde viele Kriminelle abschrecken.

Alarmanlage

Die Nachfrage nach Alarmanlagen steigt, wie Siegfried Klein von der Firma Funktechnik Klein in Günseck, Bezirk Oberwart, erklärt. „In den vergangenen Jahren wird es immer mehr“, sagt der Unternehmer. Die Bandbreite ist groß, von einfachen Sensoren, bis hin zu Videoüberwachung ist alles möglich. „Jede Wohnsituation erfordert eine individuelle Lösung, damit auch wirklich Schutz gegeben ist“, erklärt auch Sicherheitsexperte Martin Unfried vom Sicherheitstechnik-Hersteller Telenot. Das Land fördert die Anschaffung von Alarmanlagen, die Anträge liegen auf den Gemeindeämtern auf.

Herbert Wagner bietet mit seiner Sicherheitsfirma mit Sitz in Eisenstadt ebenfalls technische Lösungen an, aber auch Revierfahrten, um Betriebsliegenschaften zu überwachen. „Revierfahrten mit fünf bis sieben Überprüfungen einer Liegenschaft in der Nacht haben wir jetzt öfter“, sagt Wagner. Für Privathaushalte sei dies nicht zielführend. „Hier reicht oft noch die Nachbarschaftshilfe, wenn im Urlaub jemand aufs Haus schaut“, meint Wagner.

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