Chronik | Burgenland
08.01.2012

Christophorus hob 830 Mal zum Einsatz ab

Mehr Einsätze für den Oberwarter Notarzthubschrauber.

Herzinfarkt, Schlaganfall, Verkehrsunfall oder Frühgeburt, die Gründe, warum der Notarzthubschrauber Christophorus 16 abhebt, sind vielfältig, die Crew des C16 ist das ganze Jahr über im Einsatz.

830 Mal musste der Helikopter im Jahr 2011 abheben. „Das sind 95 Einsätze mehr als im Vorjahr“, zieht der Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, Reinhard Kraxner, Bilanz. Täglich waren die Teams von Christophorus 16 unterwegs, um Menschen nach Notfällen schnell ins Krankenhaus zu bringen.

Wesentlicher Bestandteil

Die Flugrettung ist ein wesentlicher Bestandteil der Notfallversorgung im Burgenland. Mehr als die Hälfte aller Einsätze (58 Prozent) flog der ÖAMTC-Notarzthubschrauber wegen internistischer oder neurologischer Notfällen wie akute Herzerkrankungen oder Schlaganfälle und Hirnblutungen. Rund 14 Prozent der Einsätze wurden nach Unfällen, die sich bei der Arbeit, in der Schule, in der Freizeit oder im häuslichen Umfeld ereignet hatten, absolviert. Etwa neun Prozent der Einsätze erfolgten nach Verkehrsunfällen.

Im Herbst 2011 startete der Christophorus 16 zu seinem 5000. Einsatz. Seit 2005 ist der ÖAMTC-Notarzthubschrauber in Oberwart stationiert. Er ist zu einem wesentlichen Bestandteil der notfallmedizinischen Versorgung des Südburgenlandes, der angrenzenden Oststeiermark sowie der Buckligen Welt in Niederösterreich geworden.