Chronik | Burgenland
17.11.2018

Burgenland: Von Martini direkt in den Advent

Startschuss am Wochenende. Christkindlmarkt in der Landeshauptstadt mit neuer Weihnachtsbeleuchtung

Kaum ist im Burgenland das Martiniloben zu Ende, öffnen auch schon die ersten Adventmärkte ihre Standeln, vorweihnachtliche Konzerte sowie Natur- und Kulinarikerlebnisse stimmen auf die kommenden Festtage ein. In der Vorweihnachtszeit sorgen Dutzende Adventmärkte mit Kunsthandwerk und Krippenausstellungen, Ponyreiten und Kutschenfahren, Leckerbissen und Lagerfeuer sowie meist einem speziellen Kinderprogramm samt Bastel- und Backwerkstatt für stimmungsvolle Nachmittage und Abende in der „stillsten Zeit des Jahres“.

So bieten etwa die Prunkräume und der Barock-Innenhof von Schloss Esterházy die Kulisse für einen gediegenen Adventmarkt (7. bis 16. Dezember, Freitag bis Sonntag). Rund 50 Aussteller präsentieren hier Kunsthandwerk. Der Startschuss in Eisenstadt fällt aber schon am kommenden Freitag, den 23. November (17 Uhr). Da wird nämlich der Christkindlmarkt mit der Inbetriebnahme der neuen Weihnachtsbeleuchtung eröffnet. „Die neue Beleuchtung verleiht der Innenstadt festlichen Glanz, damit werden wir dem Ruf der Stadt als Haydnstadt, als Stadt der Musik, mehr als gerecht“, freut sich Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP) schon auf die Eröffnung.

Romantik pur

Der traditionelle Weihnachtsmarkt auf Burg Forchtenstein (30. November bis 2. Dezember) zählt mit seiner stimmungsvollen Beleuchtung zu den schönsten und beliebtesten seiner Art in Österreich. Auch die Schlösser Halbturn (1. bis 16. Dezember, Samstag und Sonntag), Lackenbach (7. bis 9. Dezember), Kobersdorf (1. und 2. Dezember) und Tabor (8. bis 16. Dezember, Samstag und Sonntag) sind einen vorweihnachtlichen Besuch wert.

Nicht nur die Adventmärkte, sondern auch zahlreiche Orchester, Chöre und Tamburizza-Ensembles stimmen landauf, landab auf die Festtage ein. So laden etwa die Zarewitsch Don Kosaken zur traditionellen russischen Weihnacht in die Evangelische Kirche Eisenstadt ein (1. Dezember). In Bad Tatzmannsdorf kann man mit den Edlseern am 8. Dezember Weihnachten feiern. Das Kulturzentrum Eisenstadt widmet am 12. Dezember einen ganzen Abend dem Weihnachtslied-Klassiker „Stille Nacht“ und lässt Kammersänger Herwig Pecoraro mit seinem Sohn Mario am 16. Dezember feierliche Weihnachtsstimmung in die Herzen des Publikums zaubern. Und mit Ferry Janoskas „Pannonischer Weihnachtsgala“ im Eisenstädter Schloss Esterházy erreicht der musikalische Advent im Burgenland am 20. Dezember seinen Höhepunkt.

Natürlich gibt es neben den üblichen Punschständen auch etwas für Kinder. In Oggau können sich die Kleinen beim Adventzauber an jedem Sonntag im Dezember als Weihnachtsbäcker versuchen. Geöffnet hat auch der Familypark (30. November bis 2., 7. bis 9. Dezember) und sogar die Sonnentherme Lutzmannsburg lädt zu „ Sunny Bunny‘s Adventzauber“ (1. bis 26. Dezember).

Wohin im Advent?

Pannonischer Advent im Schloss Esterházy: 7. bis 9 und 14. bis 16. Dezember

Ruster Adventmeile: an allen fünf Advent-Wochenenden

Mittelalter-Christkindlmarkt in Stadtschlaining: 2. Dezember

Advent in der Kellergasse Heiligenbrunn : 8. und 9. Dezember

Adventzauber in Mörbisch: 8. Dezember

Advent im Christbaumdorf Bad Sauerbrunn: jeden Samstag und Sonntag im Dezember

Adventmarkt in Bad Tatzmannsdorf: 8. und 9. Dezember

Purbacher Adventmeile: 7. bis 9. Dezember