Große Nachfrage: Burgenland mit stärkstem Nächtigungszuwachs
Burgenland meldet im März 2026 ein Nächtigungsplus von 10,3 %. Auch Gästeankünfte und Jahresstart entwickeln sich positiv.
Der Burgenland Tourismus hat im März 2026 ein deutliches Plus verzeichnet. Insgesamt wurden 175.663 Nächtigungen gezählt, was einem Anstieg von 10,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Damit weist das Bundesland den größten prozentuellen Zuwachs bei Nächtigungen im Bundesländervergleich auf.
Auch die Zahl der Gäste ist gestiegen: 65.210 Ankünfte bedeuten ein Plus von 7,6 Prozent. Von den gesamten Nächtigungen entfielen 147.880 auf inländische Gäste (+8,9 %) und 27.783 auf Gäste aus dem Ausland (+18,5 %).
Deutliche Zuwächse gab es insbesondere bei internationalen Gästen aus
- Deutschland mit 11.402 Nächtigungen (+10,9 %) sowie aus
- Ungarn mit 2.223 Nächtigungen (+24,7 %).
- Im Inland kamen die stärksten Impulse aus Wien (40.485 Nächtigungen, +12,6 %) und
- Niederösterreich (46.237 Nächtigungen, +14,3 %).
Laut Burgenland Tourismus-Geschäftsführer Didi Tunkel zeigt der März eine „sehr erfreuliche Entwicklung“ und unterstreicht die Nachfrage nach Urlaub im Burgenland. Als Faktoren nennt er den frühen Start in die Rad- und Outdoorsaison sowie eine Kampagne gemeinsam mit vier Thermen. Auch teilweise in den März fallende Osterferien hätten sich positiv ausgewirkt.
Ein Blick auf das bisherige Kalenderjahr bestätigt die Entwicklung: Von Jänner bis März 2026 wurden insgesamt 488.966 Nächtigungen verzeichnet, ein Plus von 3,9 Prozent. Die Zahl der Ankünfte lag bei 181.898 (+1,8 %).
Sowohl bei inländischen als auch bei ausländischen Gästen wurden Zuwächse registriert. Die Nächtigungen von Inländern stiegen auf 411.021 (+2,6 %), jene von Gästen aus dem Ausland auf 77.945 (+11,4 %).
Bei den internationalen Herkunftsmärkten entwickelten sich Deutschland (+4,5 % auf 29.932 Nächtigungen) und Ungarn (+23,4 % auf 6.577 Nächtigungen) positiv. Auch die Slowakei (+6,3 % auf 2.831 Nächtigungen) und die Tschechische Republik (+1,3 % auf 2.421 Nächtigungen) verzeichneten Zuwächse.
Im Inland lagen Niederösterreich (+6,2 % auf 128.708 Nächtigungen), Wien (+4,9 % auf 107.105 Nächtigungen) und Oberösterreich (+4,2 % auf 34.155 Nächtigungen) bei den absoluten Zuwächsen vorne.
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